Wasserleiche aus der Mur geborgen
Bei der Wehranlage Judenburg ist am Montag eine männliche Leiche aus der Mur geborgen worden. Bei dem Toten handelt es sich um jenen 30 Jahre alten Obersteirer, der bereits Mitte Juli als vermisst gemeldet wurde.

Foto © Andreas Schöberl/Sujet Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 30-jährigen Rechtsanwalt aus Tamsweg handelte
Eine Wasserleiche ist am Montag in der Früh in Judenburg (Bezirk Murtal) in der Mur gesichtet und von der Freiwilligen Feuerwehr Judenburg geborgen worden. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion ergab, dass es sich bei dem Mann um einen 30-jährigen Rechtsanwalt aus Tamsweg handelte. Die Identifizierung war durch einen beigebrachten Zahnstatus möglich, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark Dienstag früh mitteilte. Als Todesursache wurde Ertrinken angegeben. Der 30-Jährige war bereits seit Mitte Juli vermisst worden. Demnach wurde vermutet, dass der 30-Jährige nach einem Fest der Landjugend Einach in den hochwasserführenden Einachbach gestürzt war. Zahlreiche Suchaktionen blieben damals ohne Erfolg.
Die Polizei nahm Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Fremdeinwirkung schloss man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aus.
Außerdem gilt ein weiterer Mann, 48-jährig und aus dem Raum Aigen im Ennstal (Bezirk Liezen), als vermisst. Der Obersteirer war bereits vor fünf Wochen nach einem Polterabend in den hochwasserführenden Gullingbach gestürzt und ist seitdem verschwunden. Trotz mehrerer großangelegter Suchaktionen fehlt von ihm jede Spur.










