Mordversuch: Opfer außer Lebensgefahr
Der 84-jährige Ex-Fremdenlegionär gab am Samstag im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses in Spittal einen gezielten Schuss auf seine Nachbarin ab. Warum, ist weiterhin unklar. Die Frau ist außer Lebensgefahr.

Foto © Riebler
Nachdem sich jener Pensionist (84), der Samstagmittag im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses in Spittal auf eine Nachbarin geschossen hatte, selbst gerichtet hat (wir haben berichtet), ist der Fall für die Kriminalpolizei weitgehend erledigt. Für das Opfer hingegen hat der Albtraum seines Lebens jetzt erst so richtig begonnen: Nach dem Schock und dem Kampf ums Überleben, kommen nun die quälenden Gedanken.
Die 65-jährige Pensionistin wird laut Kabeg-Sprecherin Nathalie Trost im Klinikum Klagenfurt zwar noch intensivmedizinisch betreut, sie ist aber mittlerweile "stabil und außer Lebensgefahr". Trost weiter: "Die Frau hat zum Glück keine gravierenden Organverletzungen erlitten." Warum die Missstimmung zwischen dem als sonderbar geltenden Ex-Fremdenlegionär und der Frau am Samstag eskalierte, ist weiterhin unklar. "Wir haben zwar Nachbarn darüber befragt, aber was tatsächlich gewesen ist, darüber kann uns letztlich nur das Opfer Auskunft geben", sagt Oberst Christian Martinz vom Landeskriminalamt.
Der 84-jährige alleinstehende Mann hat mit einer Pistole der Marke Walther PPK auf die Frau geschossen, es dürfte ein gezielter Schuss gewesen sein. Der Mann besitzt eine gültige Waffenbesitzkarte.










