Beim Schwimmen in der Steyr abgetrieben: Kind starb
Dramatische Rettungsversuche in der Steyr bei Grünburg in Oberösterreich: Der Vater versuchte noch dem Kind nachzuschwimmen, erreichte es aber nicht mehr. Taucher fanden das Kind wenig später, eine Reanimation blieb erfolglos.

Foto © Sujet/Kleine Zeitung/Jürgen Fuchs
Ein vierjähriges Mädchen ist Freitagnachmittag im Steyr-Fluss in Oberösterreich abgetrieben worden und wenig später gestorben. Das Kind war in seiner Heimatgemeinde Grünburg (Bezirk Kirchdorf) gemeinsam mit seiner sechsjährigen Schwester ins Wasser gegangen. Sein Vater versuchte noch vergeblich es zu erwischen. In einer groß angelegten Suchaktion wurde das Mädchen schließlich gefunden, die Reanimation blieb aber ohne Erfolg.
Von den Fluten mitgerissen
Kurz vor 16.00 Uhr alarmierte das Rote Kreuz die Polizei, dass ein Kind im Steyr-Fluss abgetrieben worden war. Wie sich herausstellte, war es mit seinem Vater und der Schwester grillen gewesen. Als die beiden Mädchen ins Wasser gingen, wurde das jüngere von den Fluten mitgerissen und verschwand unter einem Felsen. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften - Wasserrettung, Polizei, Feuerwehr, Bergrettung sowie ein Rettungs-und ein Polizeihubschrauber - suchte nach ihm.
Gegen 17.40 Uhr entdeckten Taucher die Vierjährige leblos im Wasser treibend. Sofort wurde mit Wiederbelebungsversuchen begonnen, die aber erfolglos blieben. Die näheren Umstände des Unfalls waren vorerst nicht bekannt.










