Kein Strom für Wahrzeichen in Buenos Aires

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Das Wahrzeichen von Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires, der Obelisk, muss zurzeit ohne Rampenlicht auskommen. Die Stromunternehmen schalteten die Scheinwerfer an dem 67 Meter hohen Monument an der Plaza de la República wegen Millionenschulden der Stadt aus. Auch einige Brunnen und Skulpturen bleiben in der Nacht unbeleuchtet.
Die Stromversorger Edenor und Edesur mahnen Außenstände in Höhe von 60 Millionen Pesos, umgerechnet rund 11 Millionen Euro an, wie Medien am Donnerstag berichteten. Die Schulden liefen auf, nachdem die Zentralregierung von Präsidentin Kirchner aus Spargründen Stromsubventionen für die Stadt kürzte.
Die vom konservativen Oppositionellen Mauricio Macri geführte Lokalregierung von Buenos Aires vermutet politische Motive hinter dem Strom-Streit. Die Stadt will die Außenstände Ende des Jahres mit fälligen Steuern verrechnen und dann erst den Restbetrag begleichen. Das lehnen die Firmen ab.










