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    Zuletzt aktualisiert: 24.07.2012 um 13:52 UhrKommentare

    Ärger über erfundene Interviews

    Briefträger wurden in Inseraten der Post mit Aussagen zitiert, die sie nie gemacht haben. Die Post will sich nun bei ihnen entschuldigen.

    Foto © Österreichische Post AG

    Bei der Österreichischen Post gibt es derzeit gröberen Ärger: Mehr als 100 Briefträger, darunter auch einige Betriebsräte, fanden sich vergangene Woche in Anzeigen der Post in den Salzburger "Bezirksblättern" mit Aussagen wieder, die sie nie gemacht hatten.

    Dem Sprecher des Betriebsrats, Martin Palensky, liegen mittlerweile 30 Sachverhaltsdarstellungen von Briefträgern vor, wie die "Salzburger Nachrichten" berichten. Die Post-Mitarbeiter wussten zwar, dass sie - mit Foto - an einer Kampagne ihrer Firma teilnehmen, etlichen war aber nicht klar, dass sie mit einem Interview abgedruckt sind, das sie nie gegeben hatten. "Es gab nur zwei Fragen: Wie lange sind Sie bei der Post und wo ist Ihr Zustellbezirk", erzählt Palensky, alle anderen Fragen und Antworten habe man den Mitarbeitern "untergejubelt".

    In einer der Antworten etwa heiße es ". . . das Schöne an der Arbeit ist noch immer, dass man viel unterwegs ist, Kontakt zu vielen Menschen hat und Teil eines tollen Unternehmens ist." So etwas würde ein Betriebsrat nie sagen, ist Palensky überzeugt.

    Die ganze Aktion sei "unprofessionell, medienrechtlich bedenklich und dann auch noch schlecht gemacht". Die Gewerkschaft will jetzt alle rechtlichen Möglichkeiten ausloten und auch mit Post-Chef Georg Pölzl Kontakt aufnehmen, weil dies nicht zu den Umgangsformen im Unternehmen passe. "Die Frage ist: Wie macht die Post den Schaden wieder gut?", fragt Palensky.

    Post-Sprecher Michael Homola betont, die Post werde sich auf jeden Fall bei den Mitarbeitern entschuldigen, die die Werbung nicht gesehen hätten. "Wenn sich jemand übergangen fühlt oder verärgert ist, dann entschuldigen wir uns bei ihm oder ihr - keine Frage."

    Die Idee zur Kampagne in den Regionalmedien sei gewesen, nicht mit Models, sondern mit den Zustellern vor Ort zu arbeiten. Sie sollten darin ihre Arbeit selbst erklären und auch die "immer wiederkehrende Sorge ausräumen, die Post könnte nicht mehr täglich zugestellt werden". Laut Vorgaben sollten die Mitarbeiter - die sich bereit erklärt haben mitzumachen - die Inserate auch zu Gesicht bekommen. Warum das nicht in allen Fällen geschehen sei, dem "müssen wir nachgehen".

    Ursprünglich war geplant, die Inserate öfter zu schalten. Darauf wird vorerst verzichtet.


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