Welt-Aids-Konferenz: "Gemeinsam das Blatt wenden"

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Aufbruchstimmung bei der am Sonntag (22. Juli) beginnenden Welt-Aids-Konferenz in Washington (bis 27. Juli): Das Motto lautet "Gemeinsam das Blatt wenden". Die rund 25.000 Teilnehmer wollen - vor allem gestützt auf die weltweit immer breiter zugänglichen wirksamen Therapien gegen HIV/Aids - die Pandemie zurückdrängen.
"In einem noch vor wenigen Jahren undenkbaren Szenario wissen wir jetzt, dass wir noch zu unseren Lebzeiten damit beginnen können, Aids zu beenden", sagte der Präsident der Internationalen Aids-Gesellschaft (IAS), Elly Katabira. 2011 lebten weltweit rund 34,2 Millionen Menschen mit HIV/Aids. Vergangenes Jahr infizierten sich rund 2,5 Millionen Personen mit HIV. Das waren um rund 20 Prozent weniger als im Jahr 2001. Der Grund liegt darin, dass mittlerweile schon acht Millionen Menschen in Staaten mit mittlerem und geringem Bruttoinlandsprodukt Zugang zu antiretroviralen Medikamenten haben.
Zu der Konferenz haben sich auch der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, Microsoft-Gründer Bill Gates, Weltbank-Präsident Jim Yong Kim, die Schauspielerinnen Sharon Stone und Whoopi Goldberg sowie der Sänger Elton John angesagt. US-Präsident Barack Obama wird nicht teilnehmen. Vor zwei Jahren fand die Konferenz in Wien statt.











