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Zuletzt aktualisiert: 21.07.2012 um 16:13 UhrKommentare

Staus im Urlauberverkehr

Das Reisewochenende hat am Samstag besonders auf der Tauern- und Karawankenautobahn (A10 und A11) turbulent begonnen. Immer wieder kam es im Laufe des Vormittags laut ÖAMTC zu teils erheblichen Behinderungen. Sowohl Richtung Süden wie Richtung Norden waren die Straßen stark überlastet. Mehrere Unfälle legten die wichtige Nord-Süd-Verbindung teilweise lahm.

In Salzburg baute sich der Stau auf der Tauernautobahn zwischen Eben im Pongau und der Mautstelle St. Michael im Lungau seit 6.30 Uhr kontinuierlich auf und erreicht gegen 10.30 Uhr bereits eine Länge von zehn Kilometern. "Der Zeitverlust beträgt derzeit rund eine Stunde", erklärte Gilles Dittrich vom ÖAMTC. In Fahrtrichtung Salzburg gab es vor der Tunnelkette Werfen rund zwölf Kilometer Stau mit Blockabfertigung. Ein Pkw mit Bootsanhänger hatte sich im Hiefler-Tunnel quergestellt. Zwischen Hallein und der Ausfahrt Salzburg Süd herrschte am Samstagvormittag enorm zäher Verkehr. Am frühen Nachmittag haben sich aber alle Staus auf der Tauernautobahn wieder aufgelöst.

In Kärnten kam der Verkehr zwischen Paternion und Villach immer wieder ins Stocken. Die Autos wurden vor dem Oswaldiberg-Tunnel blockweise abgefertigt, der Zeitverlust betrug hier ebenfalls etwa eine Stunde. Auf der Karawankenautobahn musste der Karawanken-Tunnel nach einem Auffahrunfall für das Abschleppen der Fahrzeuge gesperrt werden. In Fahrtrichtung Slowenien bildeten sich in beide Fahrtrichtungen ein Stau von rund zehn Kilometer. "Der Tunnel ist mittlerweile wieder frei, bis sich der Stau auflöst, wird es aber noch dauern", so Dittrich.

Die Situation dürfte sich im Laufe des Tages weiter verschärfen: "Auf deutscher Seite meldet unser Flugbeobachter bereits zehn Kilometer Stau bei der Einreise. Das Verkehrsaufkommen wird sicher noch stärker werden."

Quelle: APA

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