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    Zuletzt aktualisiert: 21.07.2012 um 14:12 UhrKommentare

    Ein Toter durch Mure in der Obersteiermark

    Foto © APA

    Heftige Regenfälle und Unwetter haben in der Nacht auf Samstag in mehreren Regionen der Steiermark zu Überschwemmungen und Murenabgängen geführt. In Thörl (Bezirk Bruck/Mur) konnte Samstag früh ein am Freitag von einer Mure verschütteter Mann nur noch tot geborgen werden. Die obersteirische Gemeinde St. Lorenzen (Bezirk Liezen) ist nach einem Murenabgang teilweise von der Außenwelt abgeschnitten.

    Der 47-jährige Mann in Thörl wollte laut Freiwilliger Feuerwehr gegen 21.00 Uhr gerade zu Fuß zu seiner Mutter, als ihn die Mure erfasst haben dürfte. Ein Mitarbeiter der Steweag-Steg hatte den Obersteirer noch gesehen und bemerkt, wie sich die Mure in einem Waldstück löste. Er schrie dem Fußgänger noch zu, sich in Sicherheit zu bringen, doch es war zu spät. Während sich der 50-Jährige retten konnte, wurde der 47-Jährige von den Erdmassen mitgerissen. Er wurde erst in den Morgenstunden von den Helfern tot in einem Seitengraben gefunden. In der stark von Hochwasser betroffenen Gemeinde musste von der Bezirkshauptmannschaft Katastrophenalarm ausgelöst werden.

    Die obersteirische Gemeinde St. Lorenzen im Paltental (Bezirk Liezen) ist nach einem Murenabgang in den frühen Samstagmorgenstunden teilweise von der Außenwelt abgeschnitten. Etwa 20 Personen mussten mit Hubschraubern des Bundesheeres und des Innenministeriums in Sicherheit gebracht werden, nachdem ihre Häuser nicht mehr über die von der bis zu zehn Meter hohen Mure verlegten Straßen erreichbar war. Ein schwer verletzter Mann wurde gerettet und ins Spital gebracht.

    Der verletzte Steirer musste laut Feuerwehr in der Schaufel eines Traktors zu den Rettungsfahrzeugen transportiert werden, da diese wegen der verlegten Straßen nicht zu ihm vordringen konnten. Eine weitere Person hatte einen Schock erlitten und musste betreut werden. Neben den 20 per Hubschrauber aus dem Gefahrenbereich geflogenen Personen dürfte es keine Vermissten geben. Die Mure war "mitten ins Ortsgebiet von St. Lorenzen" abgegangen und hatte sich ihren Weg entlang des Schwarzenbachs gebahnt. Brücken, Straßen, landwirtschaftliche Gebäude und Hausteile wurden weggerissen. Gegen Mittag versuchten die Einsatzkräfte mit Baggern die Straßen wieder frei zu machen.

    Allein im Bezirk Liezen lagen Samstagvormittag rund 50 Schadensstellen vor. In Kleinsölk musste ein Wohnhaus evakuiert werden, da es von einem abrutschenden Hang bedroht wurde. Im Bezirk Murtal erwischte es besonders die Gemeinde Kobenz, wo umstürzende Bäume eine Stromleitung durchtrennten und auf ein Mehrparteienhaus und ein Einfamilienhaus krachten. Mehr als 200 umgefallene Bäume verlegten die Verbindungsstraße nach Seckau und St. Marein. Gegen 4.30 Uhr ging dann eine Mure über die L515 Gaalerstraße zwischen Bischoffeld und Sachendorf ab, die von den Freiwilligen Feuerwehren mit schwerem Gerät beseitigt werden musste.

    Im Bezirk Graz-Umgebung waren die Feuerwehren vermehrt im Raum Semriach und Kleinstübing im Einsatz. Im Bezirk Murau kämpften rund 140 Feuerwehrleute mit 21 Fahrzeugen gegen die Wassermassen des Wölzerbaches, der über die Ufer getreten war. Einige Häuser wurden überflutet. Im Bezirk Mürzzuschlag war das Gebiet rund um Kindberg am stärksten betroffen: In Wartberg war die Ortsdurchfahrt überflutet, in Kindberg gingen mehrere Muren ab und in Hadersdorf musste eine Brücke per Kran angehoben werden, damit die Fluten sie nicht mitreißen können. Auch in der Veitsch sind die Bäche über die Ufer getreten.

    In Steyr in Oberösterreich wurde am Samstagvormittag die Hochwasser-Voralarmgrenze erreicht, der Ennskai und der Ortskai wurden gesperrt. Autos wurden aus der Gefahrenzone gebracht. Der Pegelstand der Enns betrug um 10.00 Uhr 4,67 Meter, wie das Landesfeuerwehrkommando Oberösterreich mitteilte.

    Quelle: APA

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