Wieder zwei weitere Tote auf dem Mont Blanc
Ein Spanier und eine Polin erforen am Samstag am Mont Blanc, nachdem sie in 4.400 Metern Höhe in einen Sturm geraten waren. Erst am Donnerstag waren im Montblanc-Gebiet neun Bergsteiger durch eine Lawine umgekommen.

Foto © APA
Zwei weitere Bergsteiger sind im Montblanc-Massiv ums Leben gekommen. Ein 25-jähriger Spanier und eine fünf Jahre ältere Polin starben am Samstag an Kälte und Erschöpfung, nachdem sie auf dem Weg zum Montblanc-Gipfel in einer Höhe von etwa 4.400 Metern in einen Sturm geraten waren. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, erlitten zwei spanische Alpinisten ihrer Seilschaft Verletzungen.
Die Bergsteigergruppe war auf einem Grat unterwegs, der die schweizerisch-italienische Grenze markiert. Sie wollten die Vallot-Hütte knapp unter dem Gipfel erreichen. Erst am Donnerstag waren im Montblanc-Gebiet neun Bergsteiger durch eine Lawine umgekommen.
Mittlerweile wurde bekannt, dass die beiden britischen Lawinenopfer den Aufstieg für einen guten Zweck gewagt hatten. Sie wollten Spenden eintreiben und damit ein Hospiz für Sterbende in der englischen Stadt York unterstützen, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Die Spendensumme habe vor dem Unglück bei nur 300 Pfund gelegen, nach ihrem Tod schnellte sie auf knapp 3.000 Pfund (rund 3.550 Euro) hinauf.
Die beiden 47 und 48 Jahre alten Männer, die mit einem dritten Briten unterwegs waren, galten als erfahrene und gut ausgebildete Bergsteiger. Sie sind nicht die ersten Lawinenopfer aus Großbritannien in diesem Jahr. So liegt in seiner Heimatstadt London noch immer der niederländische Prinz Friso im Koma. Die Ärzte sind nicht sicher, ob de 43-Jährige jemals wieder das Bewusstsein zurückerlangen wird. Er war im Februar im österreichischen Lech beim Tiefschneefahren von Schneemassen begraben worden.










