Salzsäureaustritt aus Zug im steirischen Zeltweg

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Auf dem obersteirischen Bahnhof Zeltweg ist es am Donnerstag zu einem Austritt von Salzsäure aus einem Kesselwaggon gekommen. Die alarmierten Feuerwehren bekamen den Zwischenfall jedoch rasch in den Griff. Da lediglich geringe Mengen ausgetreten waren, waren weder Personen noch die Umwelt zu Schaden gekommen, wie die Sicherheitsdirektion Steiermark und die Feuerwehr Zeltweg mitteilten.
Ein ÖBB-Angestellter am Bahnhof Knittelfeld hatte Alarm geschlagen, dass er an einem Waggon eines Güterzuges Richtung Klagenfurt eine Verdampfungswolke wahrgenommen hatte. Daraufhin wurde der in Richtung Klagenfurt fahrende Zug am Bahnhof Zeltweg angehalten. Eine Überprüfung ergab, dass bei einem Gefahrengutwaggon Salzsäure in geringen Mengen über einen undichten Flansch austrat.
Die alarmierte Feuerwehr der Stadt Zeltweg sperrte das Gelände gemeinsam mit der Polizei ab, Spezialkräfte wurden angefordert. Diese - von der Feuerwehr Knittelfeld und der Betriebsfeuerwehr Zellstoff Pöls - führten unter schwerem Atemschutz und Spezialanzügen Messungen und die Abdichtmaßnahmen am Kesselwaggon durch. Die eingesetzten Feuerwehrleute wurden danach von der Dekontaminationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kapfenberg einer gründlichen Untersuchung und "Reinigung" unterzogen, unterstützt von Sachverständigen des Chemiealarmdienstes der Steiermärkischen Landesregierung.











