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Zuletzt aktualisiert: 11.07.2012 um 13:14 Uhr

Mercedes rast in Kolonne: Zwei Tote in Wien-Donaustadt

Ein 62-Jähriger ist in Wien-Donaustadt mit seinem Mercedes-S-Klasse in eine stehende Kolonne gerast. Er und seine Beifahrerin sind tot, die Insassen von drei weiteren Autos verletzt.

Bei dem Unfall starben zwei Menschen

Foto © APABei dem Unfall starben zwei Menschen

Bei einem schweren Auffahrunfall sind Mittwochvormittag in Wien-Donaustadt zwei Menschen getötet worden. Nach ersten Informationen dürfte der 62-jährige Fahrer eines Mercedes mit seinem Auto mit hoher Geschwindigkeit in eine stehende Kolonne gekracht sein. Er und seine 85-jährige Beifahrerin erlagen noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Die Unglücksursache ist noch völlig unklar, sagte Polizeisprecherin Regina Steyrer.

Tachonadel bliebe bei 120 km/h stecken

An dem Crash waren insgesamt vier Fahrzeuge beteiligt. Ein silberner Golf, ein weißer Kia sowie ein schwarzer Landrover standen bei der roten Ampel auf der Erzherzog-Karl-Straße Richtung Wagramer Straße, wo sie die Arminenstraße kreuzt. Plötzlich krachte der Mercedes S-Klasse Coupe in die stehende Kolonne. Wie Zeugen berichteten, blieb die Tachonadel nach dem Crash bei 120 km/h stecken. Warum der Mann mit so hoher Geschwindigkeit in die Fahrzeuge fuhr, war noch Gegenstand von Ermittlungen.

Das letzte Auto der Kolonne, der Landrover, wurde am meisten beschädigt. Der 29-jährige Lenker des großen Wagens wurde schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber "Christophorus 9" ins Spital geflogen. Die Lenker des Golfs sowie des Kias - ein 24-jähriger Mann sowie eine 23-jährige Frau - wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Die Insassen des Mercedes wurden zunächst noch reanimiert, starben jedoch an der Unfallstelle. Für die zahlreich eingetroffenen Helfer bot sich ein schreckliches Bild. Auf der Straße standen die zum Teil völlig zerstörten Fahrzeuge, am Beton klebte viel Blut, zahlreiche Splitter von der zerborstenen Fensterscheiben lagen herum.

Insgesamt waren vier Rettungsteams im Einsatz. Neben der Rettung, wurden auch der Arbeitersamariterbund, die Johanniter sowie das Rote Kreuz aus Großenzersdorf zu Hilfe geholt, sagte Ronald Packert von der Wiener Rettung. Zudem wurden der Wiener Rettungshubschrauber "Christophorus 9" sowie der Wiener Neustädter Helikopter "Christophorus 3" gerufen.


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