Auto von Totem aus Wienerwald in Penzing gefunden

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Nach dem Fund des zerstückelten Wiener Gebrauchtwagenhändlers Milos N. am Wienerwaldsee hat die Polizei am Montagabend, nach einem eingegangenen Hinweis, den Wagen des Ermordeten in Wien-Penzing entdeckt. Wo genau der schwarze Mercedes abgestellt war, wurde nicht bekannt gegeben, da die Ermittlungen am Fundort noch nicht abgeschlossen seien.
Der Tote war am Samstagnachmittag beim Wienerwaldsee bei Tullnerbach gefunden worden. Die Obduktion der stark verwesten Leichenteile ergab, dass der Tote erschlagen worden war. Nachdem klar geworden war, dass es sich um den seit 2. Juli abgängigen Milos N. handelte, gingen die Ermittlungen schnell in Richtung Entführung, da sein Sohn von einem Unbekannten angerufen worden war, der behauptete den 55-jährigen in seiner Gewalt zu haben und 50.000 Euro für dessen Freilassung verlangte. Es kam aber zu keinem weiteren Kontakt mit dem Entführer.
In ihren Ermittlungen steht die Polizei noch ziemlich am Anfang. Das Opfer war bisher nicht polizeibekannt. Den Autohandel betrieb Milos N. - entgegen anderer Informationen - nicht in der Brigittenau, sondern in Döbling. Dementsprechend hatte es auch nichts mit einem an der ursprünglich vermuteten Adresse des Geschäfts firmierenden Bordellbetrieb zu tun. Eine Rotlichtfehde als Hintergrund dürfte damit eher ausscheiden.
Die Nachforschungen der Polizei konzentrieren sich offenbar zunächst auf das engere Umfeld. Einen Mafia-Hintergrund gebe es wohl eher nicht, hieß es hinter vorgehaltener Hand.
Auch mit einem ähnlich gelagerten Fall vom April dieses Jahres dürfte es eher keinen Zusammenhang geben, weil in jenem Fall ein Verdächtiger bereits in Untersuchungshaft sitzt. Auch damals war die verstümmelte Leiche eines aus Serbien stammenden Autohändlers bei Gablitz im Wienerwald gefunden worden.










