Mit Suchtgift auf der Alm erwischt: Hirte entlassen
Drogenfahnder wurden in Osttirol fündig. Der Hirte auf der Hofalm im Debanttal musste nur zehn Tage nach seinem Dienstantritt gehen.

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Nur kurz war das Hirtendasein eines Osttirolers auf der Hofalm im Debanttal. Zehn Tage, nachdem er in der Hütte der Gemeinschaftsalm eingezogen war, um das Vieh von Debanter Bauern zu versorgen, ist er wieder hinausgeflogen.
Am Donnerstag Vormittag bescherten zwei Osttiroler Drogenfahnder dem Hirten, einem Mittvierziger aus dem Raum Sillian, ein böses Erwachen. Sie tauchten auf der Alm auf, weil es Hinweise auf Besitz und Konsum von Rauschgift gab. Die Ermittler durchsuchten die Hütte und wurden fündig. Gerüchten zufolge war der Hirte mit Cannabis und Magic Mushrooms versorgt, um sich das Leben auf der Alm zu verschönern. Was tatsächlich an Suchtgift sichergestellt wurde, verrät die Polizei nicht. "Es handelt sich um eine geringe Menge verbotener Substanzen", sagt Dietmar Meirer von der Polizeiinspektion Lienz. Der Senner wird nach dem Suchtgiftgesetz wegen Drogenbesitz angezeigt. Als die Almbauern davon erfuhren, handelten sie rasch. Hans Gumpitsch, Obmann der Agrargemeinschaft Hofalm, führte noch am Donnerstag einem Ausschussbeschluss herbei.
"Der Hirte wurde aufgrund seines Vergehens fristlos entlassen", sagt Gumpitsch gegenüber der Kleinen Zeitung. Und er gesteht, dass er bei dessen Bestellung nicht darauf geachtet habe, dass der Mann in Sachen Drogen bereits eine Vorgeschichte hatte.











