Sechste Runde im Waffenschmuggel-Prozess in Kairo

Foto © APA
Der Prozess gegen einen Burgenländer, der sich unter dem Vorwurf des Waffenschmuggels in Kairo in Untersuchungshaft befindet, geht am Samstag in die nächste Runde. Für den 32-jährigen Hannes F. klickten am 2. November die Handschellen. Er war wegen eines Auftrages zur Bewachung eines Schiffstransports mit vier Gewehren und 200 Schuss Munition im Gepäck nach Ägypten gereist.
Ob die mittlerweile sechste Verhandlung allerdings überhaupt stattfinden werde, war zunächst nicht klar. Eine kurzfristige Verschiebung sei nicht auszuschließen, hieß es aus dem Außenministerium zur APA.
Die Nachwehen der ägyptischen Präsidentschaftswahl könnten dem Angeklagten zum Verhängnis werden. Richter und Staatsanwälte fungieren als Wahlaufseher und könnten möglicherweise nicht zur Verhandlung erscheinen. Fix eingeplant für den Prozess ist hingegen die Teilnahme des österreichischen Botschafters Thomas Nader, so Außenministeriums-Sprecher Launsky-Tieffenthal. Die Ehefrau des 32-Jährigen, Lisa F., wird hingegen zum ersten Mal von zu Hause aus die Daumen für ihren Mann drücken.











