Känguru-Jungtiere in Schönbrunn mögen die Hitze
Im Dezember haben sie das Licht der Welt erblickt, jetzt genießen die Parmakängurus im Tiergarten Schönbrunn die sommerlich heißen Temperaturen. Den in Australien beheimateten Tieren kann es gar nicht heiß genug sein.

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Die Jungtiere, die normalerweise in Australien beheimatet sind, versuchen sich an ersten Sprüngen, nach ihren kurzen Ausflügen kehren sie wieder in den schützenden Beutel der Mutter zurück, wie der Tiergarten am Mittwoch berichtete.
"Nach einer extrem kurzen Tragzeit von fünf Wochen kommen sie in einem sehr frühen Entwicklungsstadium zur Welt. In den ersten Lebensstunden krabbeln die nackten, rosafarbenen Jungtiere von der Geburtsöffnung in den Beutel und saugen sich an der Zitze fest. Hier findet dann die weitere Entwicklung statt, wie bei anderen Säugetieren im Mutterleib", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Die Parmakängurus zählen zu den kleineren Vertretern der Kängurus und werden daher auch Parmawallaby genannt, was "mittelgroß" bedeutet. Sie werden rund 40 bis 50 Zentimeter groß und drei bis sechs Kilogramm schwer. Die scheuen Springer sind dämmerungs- und nachtaktiv und ernähren sich von Gräsern und Kräutern. Parmakängurus galten bereits als ausgestorben, bevor sie in den 60er Jahren auf einer Insel vor Neuseeland wiederentdeckt wurden. Seitdem werden sie in Zoos erfolgreich gezüchtet und ihr Bestand gilt wieder als gesichert.











