Brände wüten um Athen
Nahe der Hauptstadt stehen Waldabschnitte in Flammen. Vier Männer hatten trotz der extremen Trockenheit Schweißarbeiten durchgeführt. Sie wurden festgenommen.

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Zwei Feuerwehrleute sind bei einem Brand östlich von Athen leicht verletzt worden. Zudem wurden vier Männer am Wochenende wegen fahrlässiger Brandstiftung festgenommen. Sie hatten trotz der extremen Trockenheit Schweißarbeiten durchgeführt. Dabei habe vertrocknetes Gras Feuer gefangen, das außer Kontrolle geriet, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Die Brände brachen nahe der Orte Keratea und Penteli aus. Dabei wurden mehrere Autos, landwirtschaftliches Nutzland und Dutzende Häuser zerstört.
Unterdessen haben andere EU-Staaten Hilfe nach Griechenland geschickt: Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, seien bereits zwei italienische Löschflugzeuge vom Typ Canadair vom Flughafen Ciampino aus in Richtung Griechenland gestartet. Bulgarien habe einen Hubschrauber zum Feuerlöschen angeboten.
In Griechenland herrschen derzeit Temperaturen von über 36 Grad und starke Winde. Feuer brachen auch auf der Halbinsel Peloponnes aus. Die Waldbrandgefahr werde auch in den kommenden Tagen sehr hoch bleiben, warnte die Feuerwehr. Die Brände waren am Sonntag zum Teil unter Kontrolle, berichtete das Staatsradio.












