"Schildkröten-Ehekrise" geht um die Welt
Die Geschichte über die "Schildkröten-Ehekrise" aus dem Reptilienzoo Happ in Klagenfurt geht um die ganze Welt. Auch BBC und Times haben bereits über die "streitenden" Schildkröten berichtet.

Foto © Reptilienzoo HappBilder aus guten Tagen: Bibi und Poldi im Reptilienzoo Happ
Wie die Antenne Kärnten am Mittwoch berichtet, gibt es im Reptilienzoo Happ in Klagenfurt eine Ehekrise der etwas anderen Art: Die beiden 115 Jahre alten Schildkröten Bibi und Poldi, die bereits vor 36 Jahren vom Basler Zoo nach Klagenfurt übersiedelt sind, vertragen sich nicht mehr. "Es begann im Spätherbst, als Bibi dem Poldi ein Stück seines Panzers abgebissen hat", erzählt Helga Happ im Interview mit der Kleine Zeitung DIGITAL. "Der Tierarzt musste damals kommen, Poldi hat sogar geblutet", so Happ weiter.
Warum sich die Beiden seit dem Herbst nicht mehr vertragen, ist sowohl Happ als auch Experten ein Rätsel: "Uns ist nie etwas aufgefallen, es hat sich im Umfeld der beiden Schildkröten nichts verändert." Um der "Ehekrise" entegegen zu wirken, wurde eine Attrappe von Poldi - die aussieht wie er und mit seinen Duftstoffen besprüht wurde - angefertigt: "Ziel war es, dass sich Bibi wieder an ihren Partner gewöhnt", so Happ. Der Plan ging bis dato aber nicht auf: Bibi hätte sofort erkannt, dass es sich bei der Attrappe nicht um ihren echten Poldi handelt.
Seit dem Spätherbst lebt das Pärchen mittlerweile getrennt. Happ: "Wir versuchen, dass sie sich wieder langsam aneinander gewöhnen." Am Dienstag haben die Beiden gemeinsam die Fütterungszeit verbracht - auch Poldi's Attrappe war als "Puffer" dabei. "Eineinhalb Stunden ging das gut, bis Bibi satt war und wieder zu zischen begonnen hat. Es ist einfach so schade, dass sie sich nach so langer Zeit nicht mehr vertragen."
"Ehekrise" geht um die Welt
Unglaublich, aber wahr: Die Geschichte über die Schildkröten-"Ehekrise" aus dem Klagenfurter Reptilienzoo geht um die ganze Welt. Happ: "BBC und Times haben bereits darüber berichtet. Das Interesse der Medien ist riesengroß." Weitere Medien-Anfragen sind aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Finnland, Dänemark, der Schweiz, Braslien sowie den USA und Shanghai eingelangt.











