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    Zuletzt aktualisiert: 12.06.2012 um 17:50 UhrKommentare

    Österreich probte den Cyber-Gau

    Welche Folgen hat es, wenn in Österreich durch eine Attacke das Internet lahmgelegt wird? Bei einem Cybersecurity-Planspiel wurde dieses Szenario heute durchgespielt.

    Foto © zothen/Fotolia.com

    Kein Internet, Mobilfunk tot, Bankomat außer Betrieb. Österreich bewegt sich zurück ins technologische Mittelalter. Dieses und andere Szenarien wurden beim Cybersecurity-Planspiel am Dienstag im Haus der Industrie in Wien durchgespielt. Die gemeinsame Aktion von Bundeskanzleramt, Landesverteidigung, Innen- und Finanzministerium sowie Vertretern aus der Wirtschaft soll Erkenntnisse für die weitere Erstellung einer gesamtstaatlichen Cybersicherheitsstrategie liefern.

    "Können uns professionell vorbereiten"

    In einer für Europa bisher einzigartigen Dimension wurde ab 9.00 Uhr von Behörden und Wirtschaftsvertretern der Fall eines wesentlichen Ausfalls der Internetkommunikation in ganz Österreich geübt. "Wir können nicht alle Angriffe aus dem Cyberspace verhindern, aber wir können uns professionell darauf vorbereiten", so Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (V), die an Ort und Stelle abermals darauf hinwies, dass Cyber-Attacken zwar virtuell stattfinden, aber höchst reale Auswirkungen haben.

    Rein virtuell waren jedoch die aufgetretenen Probleme im Cyber-Planspiel. Ausgehend von Wien kam es in ganz Österreich zu Ausfällen des Internets und später zu weiteren Störungen der IT-Infrastruktur. Nicht funktionierende Bankomatkassen führten zu "chaotischen Zuständen und aufgebrachten Menschen in Supermärkten", war bei einem "Update" für die Beobachter zu lesen. Von wem die Cyber-Attacken kamen, war nicht die Frage des Spiels, so ein Spielleiter im Gespräch mit der Austria Presse Agentur. Wichtig seien Problemlösung und Kommunikation zwischen den betroffenen Stellen.

    Höchst reale Auswirkungen

    An dem Planspiel nahmen an die 70 Spieler aus den jeweiligen Ressorts und der Wirtschaft teil, die Spielleitung bestand aus etwa 15 Personen. 80 Experten beobachteten den Verlauf. "Es handelt sich dabei aber nicht um ein Spiel wie 'DKT' oder 'Mensch Ärgere Dich Nicht', sondern das ist ein Planspiel, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat", sagte Christian Kunstmann vom Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) zur Austria Presse Agentur. Über die konkreten Auswirkungen und Ergebnisse herrscht jedoch absolute Verschwiegenheit. Man wolle die ersten Ergebnisse zuerst gemeinsam persönlich diskutieren, so Kunstmann. Der Öffentlichkeit werden die Schlussfolgerungen aus dem Planspiel beim KSÖ-Sicherheitskongress am 28. Juni präsentiert.


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