Schlimme Überschwemmungen in Taiwan
In Taiwan sind bei schweren Unwettern mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Tausende Einwohner mussten ihre Häuser verlassen, teilten die Behörden am Dienstag mit. Vielerorts waren die Schulen geschlossen, das öffentliche Leben kam teilweise zum Erliegen. Die heftigen Regenfälle lösten die schlimmsten Überschwemmungen seit 2009 aus, als Taifun "Morakot" mehr als 600 Menschen tötete.
Der Regen führte vielerorts zu Erdrutschen, die Häuser und Menschen unter sich begruben. Auf einer Farm in Taoyuan im Nordwesten des Landes ertranken nach Angaben der Behörden 20.000 Hühner, sie wurden Opfer einer Springflut. In der nördlichen Region Hsinchu trieben Leichen durch die Straßen einer Gemeinde, weil ein Friedhof komplett unterspült wurde. Dem Wetterbericht zufolge soll es auch in den kommenden Tagen weiter regnen.










