Flamingo-Küken im Tiergarten Schönbrunn geschlüpft

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Die Flamingos im Tiergarten Schönbrunn in Wien haben Nachwuchs bekommen. 17 Küken sind seit Anfang Mai geschlüpft, weitere Eier werden noch bebrütet. Bei den prächtigen Vögeln sind Väter und Mütter übrigens gleichermaßen an der Aufzucht der Jungtiere beteiligt. "Etwa einen Monat lang bebrüten die Eltern das Ei abwechselnd", erklärte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.
Das Aussehen der Küken erinnert übrigens anfangs noch gar nicht an das eines Flamingos. "Ihre Beine sind dick, ihre Schnäbel gerade und das Daunenkleid ist unscheinbar grau. Erst im Alter von etwa drei Jahren sind die Vögel bis zur letzten Federspitze rosa gefärbt", erläutert Schratter. Im Freiland sorgen Farbstoffe in den Krebsen, die den Flamingos als Nahrung dienen, für das leuchtende rosa Federkleid. Im Zoo bekommen sie deshalb ein spezielles Futter.
Ernährt werden die Küken in den ersten Monaten mit der sogenannten Kropfmilch, einer fett- und eiweißreichen Absonderung aus Drüsen in der Speiseröhre. Sind die Küken groß genug, um das Nest zu verlassen, werden sie von den erwachsenen Vögeln gemeinsam wie in einem Kindergarten betreut. Die Eltern finden ihren eigenen Nachwuchs in der Gruppe aber problemlos wieder.











