Kein Spritzmittel-Verbot zum Bienenschutz

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Im Landwirtschaftsausschuss ist es am Mittwoch nicht zu einem Verbot der Beiz- und Spritzmittel gekommen, die von manchen für das Bienensterben verantwortlich gemacht werden. Stattdessen wurde einstimmig ein Unterausschuss beschlossen, der sich mit diesem Thema befassen soll.
"Seit eineinhalb Jahren fordern wir Maßnahmen, die Bienen vor dem Aussterben schützen", so SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner. Man könne sich eine ganze Bandbreite vorstellen - von einem Totalverbot von Giftspritzmitteln, wie z. B. Neonicotinoid, mit Einzelausnahmen bis hin zur Abgeltung wirtschaftlicher Schäden, die den Imkern oder den Maisbauern entstehen. Studien würden eindeutig und unbestritten den Zusammenhang zwischen Bienensterben und insektizidgebeiztem Saatgut beweisen.
Die Landwirtschaft habe den Bienenschutz wirksam erweitert, betonte LKÖ-Präsident Gerhard Wlodkowski im Vorfeld des Ausschusses. Deshalb sei fest damit zu rechnen, dass die unbeabsichtigten Schäden minimiert werden konnten. Die Überwinterungsverluste könne man den Bauern aber nicht auch noch in die Schuhe schieben. Denn es gab in Ländern, in denen Beizmittel gar nicht zum Einsatz kommen, deutlich höhere Verluste als in Österreich.
Der Präsident des Imkerbundes, Johann Watschka, meinte, der Bienenschutz müsse auch von der Landwirtschaft ernst genommen werden. Er erwarte sich diesbezüglich eine sachliche und lösungsorientierte Diskussion.











