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Zuletzt aktualisiert: 26.05.2012 um 17:06 UhrKommentare

Tourengeher am Hohen Göll tödlich verunglückt

Bei der Abfahrt durch die Ostwandrinne des Hohen Göll im Grenzgebiet zwischen Salzburg und Bayern ist am Samstag ein 37-jähriger Salzburger tödlich verunglückt. Der Tourengeher aus Wals bei Salzburg rutschte kurz nach der Einfahrt in die etwa 50 Grad steile Rinne aus und stürzte 500 Meter in die Tiefe, teilte Polizeisprecher Michael Rausch mit. Der Bergsportler konnte nur noch tot geborgen werden.

Die beiden Alpinisten waren vom Gemeindegebiet von Golling (Tennengau) vom sogenannten "Wilden Freithof" mit Pickel und Steigeisen zur Scharte des Hohen Göll aufgestiegen. Die beiden alpinerfahrenen Salzburger waren um 3.45 Uhr gestartet und erreichten gegen 7.45 Uhr die Scharte in 2.400 Meter Seehöhe.

Der 37-jährige fuhr als erster in die Ostwandrinne ein und stürzte nach etwa 100 Metern ab. Sein 46-jähriger Begleiter musste das Unglück mitansehen und verständigte die Einsatzkräfte. Der Tote wurde vom Rettungshubschrauber C6 auf einer Seehöhe von 2.000 Meter mit dem Seil aus der Rinne geborgen. Die zweite Tourengeher blieb unverletzt.

Quelle: APA

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