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    Vier Tote bei Arbeitsunfall in Norditalien "Einige Passagiere sind schon kollabiert" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Vier Tote bei Arbeitsunfall in Norditalien "Einige Passagiere sind schon kollabiert"
    Zuletzt aktualisiert: 26.05.2012 um 13:22 Uhr

    St. Pölten: Tochter dürfte Bluttat mit angesehen haben

    Zum Tathergang kann die siebenjährige Schwester des Buben, der im Spital um sein Leben kämpft, aber nicht viel sagen. Sie wird auch vermutlich nicht noch einmal befragt. Die Tatwaffe ist laut Polizei nicht angemeldet gewesen.

    Das Auto des Täters

    Foto © APADas Auto des Täters

    Die Pistole (Kaliber 9 mm), mit der ein 37-jähriger Vater am Freitag in einer Volksschule in St. Pölten zunächst auf seinen achtjährigen Sohn geschossen und später im Auto gegen sich selbst gerichtet hatte, war laut Polizei nicht legal. Die Waffe sei weder registriert gewesen noch habe der Mann Berechtigungen für den Besitz oder das Mitführen von Waffen gehabt, sagte Klaus Preining vom LKA Niederösterreich am Samstag auf APA-Anfrage.

    Die siebenjährige Schwester des Buben, der im St. Pöltner Spital am Samstag nach wie vor um sein Leben kämpft, dürfte bei der Tat anwesend gewesen sein, so der Ermittler. Aus den wenigen Aussagen, die man von der Kleinen habe, sei aber zu schließen, dass diese den Schuss entweder nicht wirklich wahrgenommen oder aber sofort verdrängt habe. Sie werde eher nicht noch einmal befragt.

    Erhebungen für "rundes Bild"

    Die Erhebungen der Ermittler würden nur weitergeführt, um ein "rundes Bild" zu bekommen. Allzu sehr in die Tiefe wolle man dabei aber nicht gehen, weil es durch den Tod des Täters ja keine rechtlichen Konsequenzen mehr geben könne, erklärte Preining.

    Zur Vorgeschichte der Tat erklärte er, dass es nach der kürzlich eingereichten Scheidung Anfang dieser Woche die Anzeige der Frau wegen Körperverletzung (in erster Linie gegen sie) und gefährlicher Drohung gegeben habe. Diese sei vom Stadtpolizeikommando auch umfangreich abgehandelt worden. Beide Elternteile und die Kinder seien befragt worden, nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entschied man sich aber gegen eine U-Haft und sprach das Betretungsverbot gegen den 37-Jährigen aus. Von der Waffe habe man zu diesem Zeitpunkt nicht wissen können.


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