Canyoning-Unfall forderte zwei Todesopfer
Bei einem Canyoning-Unfall im Tiroler Ötztal (Bezirk Imst) kamen am Freitagnachmittag zwei Menschen ums Leben. Beim Sturz in ein Bachbett erlitten die beiden tödliche Verletzungen, für sie kam jede Hilfe zu spät. Bei den Opfern handelt sich um eine Canyoning-Führerin aus Tirol und einen deutschen Urlauber.

Foto © KLZ/Kanizaj
Zwei Todesopfer hat am Freitag ein Canyoning-Unfall im Tiroler Ötztal (Bezirk Imst) gefordert. Nach ersten Informationen der Polizei stürzten zwei Teilnehmer einer Gruppe in das Bachbett der sogenannten Auerklamm. Beide erlitten tödliche Verletzungen. Für sie kam jede Hilfe zu spät.
Im Einsatz standen mehrere Bergretter, zwei Rettungshubschrauber und Alpinpolizei. Der Unfall hatte sich gegen 15.00 Uhr ereignet. Ersten Informationen der Rettungskräfte zufolge war ein Teilnehmer einer achtköpfigen Gruppe in einen Wasserpool gesprungen und in die Tiefe gezogen worden. Eine Canyoning-Führerin sprang dem Mann hinterher, um ihm zu helfen und ging ebenfalls unter. Die beiden konnten von den restlichen Mitgliedern der Gruppe nicht mehr rechtzeitig geborgen werden.
Der Rücklauf war an der Stelle so stark, dass sich die beiden nicht mehr aus der Wasserwalze befreien konnten, schilderte Marcel Pachler vom Tiroler Raftingverband der APA. Durch den hohen Sauerstoffgehalt, den das Wasser an dieser Stelle habe, herrsche trotz Schwimmweste ein geringer Auftrieb. Bei den Opfern soll es sich um eine staatlich geprüfte Canyoning-Führerin aus Tirol und einen deutschen Urlauber handeln.
Die restlichen Teilnehmer der Canyoning-Gruppe wurden von den Bergrettern aus der Klamm begleitet. Die Erhebungen zum Unfallhergang dauerten indes noch an.











