Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Juli 2014 23:38 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Hunderte Verletzte bei Explosionen in Taiwan Frauenmord: Geht der Täter frei? Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Hunderte Verletzte bei Explosionen in Taiwan Frauenmord: Geht der Täter frei?
    Zuletzt aktualisiert: 24.05.2012 um 05:10 UhrKommentare

    Parkzettel-Affäre: Storno-Auftrag vom Chef

    In der Klagenfurter Parkzettel-Affäre ließ Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPK) per Mail Strafmandate stornieren. Involvierte Polizisten werden einvernommen.

    Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPK)

    Foto © KLZ/TraussnigVizebürgermeister Albert Gunzer (FPK)

    "Stornierungen von Strafmandaten hat es nur in Härtefällen gegeben", sagte Klagenfurts Vizebürgermeister Albert Gunzer (FPK) im Februar 2011. Damals wurde bekannt, dass bis zu 1000 Strafmandate zurückgenommen worden sind. Außerdem habe es seit April 2009, dem Amtsantritt der FPK-SPÖ-Stadtregierung, keine politische Intervention für eine Stornierung eines ausgestellten Strafmandats gegeben, so Gunzer damals.

    Eine Mail aus dem Büro des Vizebürgermeisters widerlegt diese Aussagen (siehe Faksimile): Am Freitag, den 22. Jänner 2010 um 14.05 Uhr, "ersucht" eine Mitarbeiterin Gunzers in seinem Auftrag schriftlich bei der Group 4 Security (G4S) drei Organstrafverfügungen zu stornieren. Diese waren aber keine "Altlasten" aus der Zeit vor seiner Zuständigkeit, wie Gunzer sonst betont, sondern brandaktuell. Die Parksünder wurden erst wenige Tage vor der Storno-Mail, am 15. Mai und am 19. Jänner, ertappt. Ungewöhnlich in der Mail ist die Bezugnahme auf eine "Besprechung bei Herrn Bürgermeister Scheider" am Tag zuvor. "Diese Mail ist mir nicht bekannt", so Bürgermeister Christian Scheider (FPK). Er habe im Jänner 2010 auch nicht an der in der Mail angeführten Besprechung teilgenommen.

    Am Mittwoch, den 27. Jänner 2010 um 11.39 Uhr, fünf Tage nachdem bei der G4S um die Stornierungen "ersucht" wurde, kam von dort die Antwort - mit einem Vermerk. Laut zuständigem Abteilungsleiter sei eine "sachliche Begründung" für die Rücknahme der Strafen gegeben. Die drei Strafmandate wanderten auf die "Stornoliste".

    Diese umfasst fast 1000 Strafmandate und ist die wichtigste Quelle für die Ermittlungen des Bundesamtes zur Korruptionsbekämpfung. Die Korruptionsjäger haben am Mittwoch mit den Einvernahmen jener 100 Polizisten begonnen, die gegen Strafmandate erfolgreich interveniert haben.

    JOCHEN HABICH

    Audio

    Antenne Albert Gunzer: "Es hat Härtefälle gegeben"

    Audio

    Antenne Gunzer über Mails an die Group 4

    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Gewitter
      Graz
      min: 16° | max: 25°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Euro-Tour-Bus: 8,3 Milliarden Schilling im Umlauf

      Der Euro Tour Bus der Österreichischen Nationalbank machte am Donnerstag...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Überschwemmungen nach Unwettern 

      Überschwemmungen nach Unwettern

       


      Events & Tickets

      Udo Jürgens Tipp

      Udo Jürgens

      03.12.14 Graz
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!