Vergewaltiger von 15-jähriger Grazerin in Haft

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Jener 44-jährige Deutsche, der in der Nacht auf Donnerstag eine 15-jährige Grazerin entführt und vergewaltigt hat, ist am Samstag in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert und dem Haftrichter vorgeführt worden. Schon davor hatte er die Tat vollinhaltlich gestanden, wie es von der Staatsanwaltschaft Graz hieß.
Insgesamt soll der 44-jährige Mann in Deutschland 25 Jahre in Haft und in Maßnahmen, d.h. in Anstalten für geistig abnorme Rechtsbrecher, gewesen sein. Er war mehrfach wegen einschlägiger Sexualdelikte und auch wegen Diebstahls verurteilt worden. Diese Angaben habe der Verdächtige bei den polizeilichen Einvernahmen gemacht und müssten noch überprüft werden, so Hans Jörg Bacher, Sprecher der Staatsanwaltschaft Graz gegenüber der APA.
In Graz war er seit Anfang April zur Umschulung - er wollte seinen Job bei einer Security-Firma aufgeben und in den Bahnbereich wechseln. In Deutschland ist der Mann verheiratet und hat vier Kinder, ein Kleinkind und drei größere, die seine Frau in die Ehe mitgebracht hat. Dass die Frau eine rechtsradikale NDP-Politikern ist, wie die Tageszeitung "Österreich" am Samstag berichtete, wurde von Bacher nicht betätigt.
Geklärt haben sich mittlerweile auch die Vorgänge rund um den Unfall Donnerstag früh, der den zehnstündigen Horrortrip des 15-jährigen Mädchens beendete: Der Entführer war infolge Sekundenschlafs von der Fahrbahn abgekommen, der Kleinwagen hatte sich überschlagen. Beide Insassen, also Opfer und Täter, wurden ins UKH Kalwang gebracht. Um die Spuren zu verwischen, hatte der 44-Jährige einen falschen Namen für das Mädchen angegeben. Das Opfer nutzte aber die Gelegenheit, als sie von ihrem Peiniger getrennt wurde, und vertraute sich dem Arzt an.
Begonnen hatte das Martyrium der 15-Jährigen am Mittwochabend: Aufgrund eines Inserats des 44-Jährigen, der per Internetplattform kurzfristig jemand zum Babysitten suchte, traf sich das Mädchen mit dem Einverständnis ihrer Mutter mit dem Mann und stieg gegen 20.30 Uhr zu ihm ins Auto. Nach kurzer Fahrt Richtung Osten und dann nach Slowenien kam es dann zu den Übergriffen.










