Tödlicher Zugunfall bei Sanierungsarbeiten
Auf der Brennerbahn hat sich in der Nacht auf Dienstag ein tödlicher Zugunfall ereignet. Der Mann war Mitarbeiter einer privaten Baufirma. Im Bereich einer Baustelle fuhr ein Zug im Schritttempo und erfasste den Arbeiter. Jede Hilfe kam zu spät.

Foto © Weichselbraun
Bei Sanierungsarbeiten hat sich in der Nacht auf Dienstag am Bahnhof Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land) ein tödlicher Unfall ereignet. Ein Mann wurde dabei von einem herannahenden Bauzug überrollt und getötet. Für den Arbeiter kam jede Hilfe zu spät, der alarmierte Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen, teilte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen mit.
Der Deutsche war Mitarbeiter einer privaten Firma und als Sicherungsposten für die Bauarbeiten im Einsatz. Kurz vor 23.30 Uhr kam es zu dem folgenschweren Unfall. Dabei war auf jenem Gleis, wo die Arbeiten stattfanden, ein Zug in Schrittgeschwindigkeit in Richtung Bahnhof Matrei unterwegs gewesen - laut ÖBB ordnungsgemäß. Der Arbeitszug bestand aus einer Lok und sechs Waggons.
Dieser stieß den 61-jährigen Mann zu Boden. Die Anwesenden wurden vom Kriseninterventionsteam betreut. Die Ermittlungen zum Unfallhergang waren im Gange. Die Bahnstrecke wurde für die Dauer von eineinhalb Stunden gesperrt.











