Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 20. April 2014 00:18 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Papst Franziskus feierte Osternacht Schon 39 Tote nach Erdrutsch in USA Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Papst Franziskus feierte Osternacht Schon 39 Tote nach Erdrutsch in USA
    Zuletzt aktualisiert: 07.05.2012 um 20:55 UhrKommentare

    TU Graz entschied sich für Studiengebühren

    Die Technische Universität Graz entscheidet sich klar für Studiengebühren ab Herbst. Rektor Harald Kainz ist erleichtert. Die Studentenvertreter wollen mit Klagen reagieren.

    Foto © Jürgen Fuchs

    Die Spannung war groß am Montag Nachmittag an der Technischen Universität Graz: Würde der Senat der Universität dem Antrag des Rektorates folgen und ab Herbst Studiengebühren einführen lassen? Nach mehreren Stunden Debatte war dann das Ergebnis klar: In geheimer Abstimmung votierten 15 Vertreter - Professoren, Assistenten, Studenten - für Gebühren, zehn dagegen. Eine Stimme war ungültig.

    "Wir haben tief durchgeatmet", gestand Rektor Harald Kainz. Schließlich hatte ein paar Stunden zuvor die technische Schwesternuniversität, die TU Wien, genau diesen Antrag abgelehnt. Die dritte technische Uni in Österreich, die Montanuni Leoben, hatte gar nicht erst einen Antrag eingebracht.

    "Es war sicherlich nicht einfach für den Senat. Aber es war eine sehr konstruktive Sitzung. Ich bin sehr froh über das Ergebnis und trage jetzt die Verantwortung, dass wir die Angebote an die Studierenden einlösen, die wir ihnen gemacht haben."

    So sollen zehn Prozent der Gebühren - zahlen müssen nur Langzeitstudierende und Ausländer - in einen Sozialtopf kommen, wo auch die Hochschülerschaft mitentscheidet. Weitere zehn Prozent sollen an begabte Studenten gehen, um Auslandssemester zu unterstützen.

    Sollte das Höchstgericht nur in einem einzigen Fall die Regelung aufheben, werde man allen Studierenden den Beitrag zurückzahlen. Kainz will damit Massen-Berufungen verhindern.

    Studenten enttäuscht

    All das konnte allerdings die Studentenvertreter nicht überzeugen: "Wir sind sehr enttäuscht, dass der Senat nicht so mutig war, den Antrag abzulehnen", sagte Studentenchef Rudolf Weißenbacher. Die Studentenvertreter hätten sich geschlossen gegen den Antrag gestellt, der "viele Punkte offengelassen hat und noch lückenhafter ist als jener Teil des Gesetzes, den das Verfassungsgericht aufgehoben hat". Man werde allen Studenten empfehlen, Berufung einzulegen. Dies habe der Rechtsbeistand der Hochschülerschaft empfohlen. "Wir wollen der Uni nicht schaden, aber wir müssen die Interessen der Studierenden vertreten."

    NORBERT SWOBODA

    Kommentar

    NORBERT SWOBODAEin Anfang von NORBERT SWOBODA

    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Bewölkt
      Graz
      min: 7° | max: 16°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Feuerwehrmann mit Gasflaschen aus Flammen

      Lebensgefährlicher Wahnsinn in China: Um eine Explosion zu verhindern, h...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Schweres Erdbeben im Süden Mexikos 

      Schweres Erdbeben im Süden Mexikos

       




      Events & Tickets

      Lake Festival 2014 Tipp

      Lake Festival 2014

      26.07.14 Unterpremstätten
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang