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    Zuletzt aktualisiert: 05.05.2012 um 19:32 Uhr

    Fahrerflüchtiger von Lok getötet

    Ein 33-Jähriger aus Launsdorf war in der Nacht auf Samstag - nach einem Verkehrsunfall - zu Fuß auf dem Gleiskörper unterwegs. Er wurde von einem Güterzug erfasst und erlag seinen Verletzungen.

    Foto © APA/Sujetfoto

    Drama um einen 33-jährigen Kärntner in der Nacht auf Samstag: Der Mann war ohne Führerschein mit dem Auto seiner Lebensgefährtin gegen 0.40 Uhr früh auf der Landesstraße von St. Donat Richtung Launsdorf, Bezirk St. Veit/Glan, unterwegs. Auf einem ansteigenden Teilstück geriet er zu weit nach links, streifte seitlich einen entgegenkommenden Pkw, besetzt mit fünf Erwachsenen. Während der Kraftfahrer seinen Wagen auf der Fahrbahn anhalten konnte, kam das Auto der Unfallopfer von der Straße ab, schleuderte über die Böschung und rollte in einem frisch angesäten Feld aus.

    Angst vor Polizei

    Wie durch ein Wunder überstanden alle Beteiligten die Kollision ohne Kratzer. An beiden Fahrzeugen entstand schwerer Sachschaden. Anstatt die Daten auszutauschen, flüchtete der 33-Jährige vermutlich aus Angst vor der Polizei und verschwand im Schutz der Dunkelheit. Ob der Unfalllenker alkoholisiert war, ist nicht ausgeschlossen.

    Die durch den Unfall Geschädigten verständigten die Polizei. Als klar war, dass der Unfallauslöser geflüchtet war, forderte die Sektorstreife sofort Verstärkung durch Hundeführer an. Die Suche nach dem Mann verlief ohne Erfolg. Vier Stunden nach dem Unfall tauchte der 33-Jährige im Scheinwerferlicht eines Güterzuges, der von St. Veit Richtung Lausdorf unterwegs war, auf. Der Kraftfahrer ging neben dem Bahngleis, rund zehn Kilometer vom Unfallort entfernt. Nur noch wenige 100 Meter von seiner Wohnung entfernt, wo die Lebensgefährtin auf ihn wartete. Der Kraftfahrer wurde am Rücken vom Aufstiegsbügel des Lokführerstandes erfasst, zur Seite geschleudert und so schwer verletzt, dass er kurz nach der Einlieferung ins Klinikum Klagenfurt verstarb.

    PETER KIMESWENGER

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