Fahndung nach entflohenem Vergewaltiger dauert an
Die Fahndung nach dem aus dem Heeresspital entflohenen Häftling dauert an. Die Vollzugsdirektion Wien beruhigt allerdings: "Er ist keiner, der sich wahllos Opfer sucht." Die weibliche Bevölkerung müsse sich nicht ängstigen.

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Die Fahndung nach dem am Donnerstag aus dem Wiener Heeresspital geflohenen Häftling, hat am Freitag weiter angedauert. Wie Erich Huber-Günsthofer von der Vollzugsdirektion Wien berichtete, sei die Rückfallgefahr des 2011 wegen Vergewaltigung zu einer elfjährigen Haft verurteilten Niederösterreichers (Jahrgang 1971) von Experten als "moderat" eingestuft worden.
Aus fahndungstechnischen Gründen hielt sich Huber-Günsthofer am Tag nach der Flucht des Häftlings aus einem Toilettenfenster des Heeresspitals bedeckt. Nur so viel: "Er ist keiner, der sich wahllos Opfer sucht." Die weibliche Bevölkerung müsse sich jedenfalls nicht ängstigen.
Der Häftling saß eigentlich in der Justizanstalt Mittersteig ein und war während eines Besuches im Heeresspital in Floridsdorf geflohen. Er hatte einen Gang auf die Toilette dazu genutzt, durch ein Fenster im zweiten Stock in die Freiheit zu gelangen. Eine Großfahndung der Polizei, bei der auch Hubschrauber zum Einsatz kamen, blieb vorerst ergebnislos.
Begleitet wurde der Gefangene bei seinem Spitalsbesuch von einem Justizwachebeamten und trug Zivilkleidung. "Neben dem kleinen Fenster führt eine Dachrinne nach unten", sagte Huber-Günsthofer. Über die dürfte der Mann geflohen sein.
Der 41-Jährige hätte noch zehn Jahre seiner Freiheitsstrafe zu verbüßen gehabt. Verurteilt worden war er wegen eines Sexualdelikts im Familienverband.
Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.










