Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 30. September 2014 13:57 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Neurologische Versorgung: Steiermark gut aufgestellt MERS-Viruserkrankung: Erster Fall in Österreich Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Neurologische Versorgung: Steiermark gut aufgestellt MERS-Viruserkrankung: Erster Fall in Österreich
    Zuletzt aktualisiert: 03.05.2012 um 19:44 UhrKommentare

    100.000 Kinderunfälle im Jahr wären vermeidbar

    Mindestens 60 Prozent der Unfälle könnten immer noch verhindert werden. Neben dem Straßenverkehr lauert die größte Gefahr in den eigenen vier Wänden.

    Foto © APA

    Rund 165.000 Kinderunfälle ereignen sich jährlich in Österreich. Das bedeutet, dass alle drei Minuten ein Kind verunglückt, täglich im Durchschnitt 460 Kinder medizinisch behandelt werden müssen - und alle eineinhalb Wochen ein Kind bei einem Unfall stirbt. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken für Kinder.

    "Kinder sind lebendig. Sie springen, klettern und toben, erforschen und untersuchen", erläutert Armin Kaltenegger vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV). Das sei wichtig. Kleine Verletzungen gehören zur Entwicklung dazu und verheilen rasch. Kaltenegger: "Nicht akzeptabel sind aber jene Unfälle, bei denen Kinder aufgrund fehlender Schutz- oder Sicherheitsmaßnahmen sterben oder bleibende Schäden davontragen."

    Wenig bekannt ist, dass Kinderunfälle häufig in der Schule (2010: 40.268 Kinderunfälle), zu Hause und in der Freizeit (79.200 verletzte Kinder) passieren. Die häufigste Unfallart sind Stürze, die mit Brüchen (40 Prozent), Prellungen (15) und offenen Wunden (13) enden. "In der Regel ereignen sich drei von fünf Unfällen in der eigenen Wohnung oder Umgebung", sagt Kaltenegger.

    Bei Kindern unter fünf Jahren ereignen sich 85 Prozent der Unfälle im häuslichen Umfeld, zwei Prozent im Verkehr und nur ein Prozent in der Natur. Besonders für Säuglinge und Kleinkinder sind Unfälle zu Hause die größte Gefahr: Sie stürzen vom Wickeltisch oder die Treppe hinunter, verbrühen sich mit heißen Flüssigkeiten oder ertrinken in der Badewanne oder im Gartenteich.

    "60 Prozent der Unfallverletzungen wären durch vorbeugende Maßnahmen vermeidbar", weiß Kaltenegger, "durch Sichern von Stiegen, Herd, Biotopen und Fenstern, und durch Verwendung der richtigen Kindersitze im Auto." Wichtig: Rauchmelder im Kinderzimmer.


    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Sonnig Nebel
      Graz
      min: 8° | max: 24°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Fuchs flüchtet vor Feuerwehr

      Im chilenischen Valparaiso hatte sich ein Fuchs in einen Wohnkomplex ver...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Vulkanausbruch in Japan 

      Vulkanausbruch in Japan

       


      Events & Tickets

      machina eX Tipp

      machina eX

      10.10.14 Wildon
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!