Schönwetter brachte Unfallserie in NÖ

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Das erste schöne - und verlängerte - Frühlingswochenende hat auch eine Unfallserie auf Niederösterreichs Straßen gebracht. "144 - Notruf NÖ" hat von Freitagmittag bis in die Abendstunden des Staatsfeiertages 108 Verkehrsunfälle mit 141 Verletzten und drei Toten registriert. Die tödlichen Unfälle ereigneten sich im Bezirk Scheibbs.
35 der insgesamt 141 Verletzungen waren schwer. Diese Straßenverkehrsopfer mussten notärztlich versorgt werden. 106 Leichtverletzte wurden von Rettungsteams betreut. 54 Mal und damit genau zur Hälfte waren Motorrad- oder Mopedfahrer involviert. Dabei wurden 35 Biker leicht und 19 schwer verletzt.
Die Helfer des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbundes, der ÖAMTC Christophorus Flugrettung, der Bergrettung und der Johanniter-Unfall-Hilfe mussten neben den vielen Verkehrsunfällen auch insgesamt etwas öfter als an "gewöhnlichen Wochenenden" ausrücken. "144 - Notruf NÖ" verzeichnete seit Freitagmittag mehr als 2.500 Alarmierungen zu Einsätzen.
Mit 32 Verkehrsunfällen war der Montag etwas ereignisreicher als der Samstag und Sonntag mit je 21. Am Abend des Staatsfeiertages verunglückte im Bezirk Scheibbs ein Ehepaar mit seinem Auto tödlich. Laut Polizei war ein 64-Jähriger mit seinem Pkw talwärts unterwegs, als das Auto in einer Kurve von der Fahrbahn abkam und gegen mehrere Bäume prallte. Der Lenker und seine Frau starben noch an der Unfallstelle. Am Sonntagnachmittag starb im selben Bezirk ein Biker.
Auch die Anzahl der Alpineinsätze stieg um das Dreifache gegenüber dem vorangegangenen Wochenende an. Neunmal mussten verschiedene Ortsstellen des Bergrettungsdienstes zu Einsätzen in Niederösterreich alarmiert werden. Hauptgründe waren gestürzte und verletzte Wanderer, so "144 - Notruf NÖ".











