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    Zuletzt aktualisiert: 24.04.2012 um 12:27 UhrKommentare

    Österreichs Facebook-Generation ist gestresst

    Foto © APA

    Österreichs Facebook-Generation verhält sich nur bedingt gesundheitsbewusst: Etwa ein Viertel der 14- bis 24-Jährigen raucht, nur jeder Fünfte schwitzt viermal pro Woche gehörig beim Sport. Für die Ernährung sind am ehesten die Eltern zuständig - und ein hoher Prozentsatz, 44 Prozent, fühlt sich gestresst.

    Das ergab eine repräsentative Online-Umfrage im Auftrag der Allianz-Versicherung und der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). "Neben dem Verkehrsverhalten, der Ernährung und dem Bewegungsmangel gibt es einen weiteren Risikofaktor, dieser ist der psychische Stress", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Oswald.

    Zwar sind 73 Prozent der Befragten "zufrieden", doch 44 Prozent fühlen sich häufig gestresst, 43 Prozent "müde und schlapp". Die regelmäßigste Freizeitbeschäftigung ist Motorrad- bzw. Mopedfahren. Dann folgen Laufen (30 Prozent), Radfahren (27 Prozent) und Fußball (26 Prozent). Freilich, zumindest bei Regelmäßigkeit und Intensität sportlicher Aktivitäten mangelt es.

    Die Freizeitbeschäftigungen, denen die Angehörigen der Facebook-Generation nachgehen, sind eher Schreibtisch- bzw. Handy-gebunden: Mindestens einmal täglich surfen 78 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Internet, 87 Prozent sind bei Facebook engagiert. Dieses soziale Netzwerk wird pro Tag durchschnittlich zwei Stunden lang benutzt.

    Erstaunlich konservative Angaben machten die Befragten in Sachen Ernährung. Ingrid Kiefer von der AGES: "Nur 50 Prozent frühstücken, aber Mittag- und Abendessen spielen eine große Rolle. Dafür nimmt man sich auch Zeit."

    Zwar ist das Internet die am häufigsten verwendete Informationsquelle in Sachen Ernährung, doch dann folgen mit 50 Prozent schon die Eltern. Interessanterweise spielt hier Facebook keine Rolle. Nur neun Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen nutzen soziale Netzwerke für dieses Thema.

    Quelle: APA

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