Mindestens 125 Verletzte bei Zugunglück
Beim Frontalzusammenstoß von zwei Pendlerzügen in der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sind mindestens 125 Menschen verletzt worden, hieß es von der Polizei. Es habe zunächst keine Toten gegeben, aber 13 Schwerverletzte. Die Verletzten wurden per Helikopter ins Spital gebracht.

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Bei dem Frontalzusammenstoß zweier Züge mitten in Amsterdam am Samstagabend sind nach jüngsten Angaben mindestens 125 Menschen verletzt worden, 13 von ihnen lebensgefährlich. Ein Schnellzug und ein doppelstöckiger Regionalzug waren nahe des Bahnhofs von Amsterdam-Sloterdijk zusammengeprallt. Die Ursache war auch am Sonntagvormittag noch unklar.
Nach Angaben der Tageszeitung "De Volkskrant" erlitten 125 Menschen Verletzungen, andere Berichte gehen sogar von 136 aus. Die Zahl soll so hoch sein, weil viele Passagiere standen oder noch auf der Suche nach einem Sitzplatz gewesen waren, als das Unglück geschah. Die meisten erlitten Knochenbrüche und Quetschungen.
Die Züge waren bei der Kollision nicht umgekippt und waren anscheinend auch nicht besonders stark beschädigt. Mindestens 56 Menschen wurden dennoch schwer verletzt. 13 der Schwerverletzten seien in einem sehr kritischen Zustand, berichtete der niederländische Rundfunk am Sonntag.
Die meisten Verletzten sollen Passagiere des Regionalzugs sein. Auf dem Bahnhof halten normalerweise mehrmals die Stunde Züge in Richtung Hauptbahnhof. Nur wenige Minuten dauert die Fahrt dorthin.
Augenzeugen berichteten der niederländischen Nachrichtenagentur ANP zufolge, sie hätten zunächst das Warnsignal eines Zuges gehört, dem Sekunden später das Geräusch des Aufpralls folgte. Innerhalb von acht Minuten seien die ersten Rettungskräfte an der Unfallstelle gewesen. Viele der Verletzten mussten über enge Metalltreppen von den erhöhten Gleisen zu den Rettungswagen transportiert werden.
Helfer hoben Verletzte auf Tragen über die Barrieren, verängstigte Kinder klammerten sich an den Rettern fest. Auch den unverletzten Passagieren stand der Schock ins Gesicht geschrieben.
Der Zugverkehr auf der Strecke und auch zwischen dem Hauptbahnhof und dem Flughafen Schipohl sei unterbrochen, teilte ein Sprecher der Bahn mit. Die Sperre soll bis Mittag andauern.












