Mehrere Verletzte nach Explosion in Liebherr-Werk
Großeinsatz für die Feuerwehr in Feldkirch: Im Liebherr-Werk im Bezirk Bludenz ereignete sich in der Lackierhalle eine Explosion. Mindestens sechs Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.

Foto © APADAs Liebherr-Werk im Bezirk Bludenz
Bei einer Explosion im Liebherr-Werk in Nenzing (Bezirk Bludenz) sind am Dienstagnachmittag mindestens sechs Personen verletzt worden, eine davon schwer. Nach Angaben der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) in Feldkirch ereignete sich die Explosion kurz vor 15.20 Uhr in der Lackierhalle des Unternehmens, die Ursache dafür war vorerst unbekannt. Die Rettungskräfte standen im Großeinsatz. Dietmar Pfanner von der RFL sprach gegenüber der Austria Presse Agentur von einem "Brand- bzw. Explosionsereignis". In einen Abschnitt der Halle hätten die Einsatzkräfte noch nicht vordringen können, so Pfanner.
Brand unter Kontrolle
Laut Informationen der Vorarlberger Sicherheitsdirektion und der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) war der Brand infolge der Explosion kurz vor 17.00 Uhr unter Kontrolle. Das Feuer in der Lackierhalle sei aber noch nicht gelöscht, hieß es. Ein schwer verletzter Angestellter des Unternehmens wurde nach Angaben der RFL bereits mit dem Rettungshubschrauber nach Murnau (Bayern) in eine Spezialklinik für Verbrennungsopfer abtransportiert.
Keine weiteren Opfer
Zwei Leichtverletzte wurden ins Landeskrankenhaus Feldkirch gebracht, weitere zwei ebenfalls leicht verletzte Personen würden im Landeskrankenhaus Bludenz behandelt, berichtete die RFL. Man habe inzwischen unter Einsatz von Atemschutzträgern auch in jenen Bereich der Halle vordringen können, der zunächst nicht für die Feuerwehrleute erreichbar war. Auf weitere Opfer sei man dabei glücklicherweise nicht gestoßen. Die Brandermittler begännen nun mit der Untersuchung der Unglücksursache.










