Polizei klärt Brandserie
Ermittlungserfolg für die Osttiroler Polizei: Sie konnte zwei Verdächtige festnehmen, die für die Brandanschläge auf Hochsitze und Jagdhütten im Debanttal verantwortlich sein sollen.
Osttirol: Brandserie im Debanttal kurz vor Klärung
Aus kriminaltaktischen Gründen will die Polizei noch keine Details zu der Brandserie im Debanttal preisgeben. Aber eines steht fest: Die Feuer, die fünf Hochsitze beziehungsweise Jagdhütten seit Sommer 2010 im Nationalpark vernichteten, wurden alle gelegt.
Osttirols Polizeikommandant Silvester Wolsegger bestätigt den Erfolg seiner Brandermittlungsbeamten: "Wir haben zwei Täter im Visier." Viele Spuren, die die Brandstifter beim letzten Anschlag in 1990 Meter Seehöhe hinterließen, führten die Ermittler schnurstracks zu den Tätern, die nicht nur Angst und Schrecken in den Reihen der Weidmänner verbreiteten, sondern auch die Mitglieder in den Jagdgenossenschaften "Iselsberg I und Iselsberg II" verunsicherten.
Motiv dürfte Rache sein
Zuerst deutete alles auf eine gezielte Attacke gegen Revierpächter Josef Scheiber hin, als die "Plautzwipfel-Hütte" und die "Fuchsbichl-Hütte" ein Raub der Flammen wurden. Genervt löste daraufhin Scheiber den Pachtvertrag auf. Damit endete zwar das Pachtverhältnis, aber nicht die Brandserie. Im Winter 2012 scheuten die Brandstifter keine Mühen, stiegen mit Skiern über eine dicke Schneedecke auf und zündeten abermals einen Hochsitz an. Die dabei hinterlassenen Spuren führten schließlich die Polizei zu den mutmaßlichen Tätern. Wer jetzt die Belohnung in Höhe von 3000 Euro für Hinweise erhält, ist noch nicht geklärt.










