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    Zuletzt aktualisiert: 10.04.2012 um 11:11 UhrKommentare

    Großteil der Schüler fürchtet sich vor Zentralmatura

    Etwa die Hälfte der Schüler hat Angst, die Zentralmatura nicht zu bestehen. Sogar 85 Prozent fühlen sich laut Umfrage der Bundesschülervertretung nicht gut vorbereitet. Nur ein Viertel macht sich keine Sorgen.

    Foto © KLZ / Kanizaj

    In zwei Jahren sollen sämtliche Achtklassler an Österreichs AHS am selben Tag die selbe Matura schreiben. Die Unsicherheit der Schüler ist aber groß, wie aus einer Umfrage der Bundesschülervertretung unter 1.867 Teilnehmern der 5. und 6. Klasse AHS hervorgeht. Demnach fühlen sich 85 Prozent der Befragten auf die teilzentrale, kompetenzorientierte Reifeprüfung nicht gut vorbereitet, während die Hälfte Angst davor hat, sie nicht zu bestehen.

    Demnach gab nur ein Viertel der Befragten an, dass ihre Lehrer zumindest teilweise mit Materialien und Methoden arbeiten, die sie optimal auf die neue Matura vorbereiten. Besonders in Mathematik - laut Lehrergewerkschaft das Hauptsorgenkind der neuen Reifeprüfung - meldeten die Schüler Defizite: Knapp die Hälfte fühlen sich "nicht genügend" oder "ungenügend" vorbereitet, in Deutsch sind es rund 39 und in Englisch etwa 36 Prozent. Generell glaubt nur die Hälfte, dass ihre Lehrer wissen, was zu tun ist. In Kommentaren gaben einzelne Befragte an, ihre Lehrer wüssten nach Informationsveranstaltungen "noch weniger als zuvor" und tätigten eher "verwirrende als informative" Aussagen.

    Verschiebung gefordert

    Seit Monaten fordern Schüler-, Lehrer- und Elternvertreter aufgrund mangelnder Vorbereitung eine Verschiebung der neuen Reifeprüfung, die 2013/14 an AHS und 2014/15 an Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS) starten soll. Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) hält jedoch am Zeitplan fest. Bundesschulsprecherin Conny Kolmann von der VP-nahen Schülerunion sieht sich nun durch die Umfrageergebnisse darin bestätigt, dass an einer Verschiebung "kein Weg vorbei" führt. "Mit der Umfrage ist es uns gelungen, unsere Argumente in Zahlen zu gießen", so Kolmann am Dienstag in einer Aussendung.

    Die Schüler seien "die Leidtragenden dieser überhasteten Reform", ihre Vertretung fordert u.a. eine Adaptierung von Leistungsbeurteilungsverordnung und Lehrplan, Schulversuche zusätzlich zu Feldtestungen in Deutsch und Mathematik sowie mehr als zwei Wochen Vorbereitungszeit vor der mündlichen Matura. Statt die Zentralmatura allen aufzuzwingen, solle Wahlfreiheit bestehen. "Die wenigen Klassen, die sich gut vorbereitet fühlen, sollen zum ersten Termin antreten dürfen", so Kolmann. "Alte Materialien und Informationsmangel sind aber bestimmt nicht die besten Voraussetzungen um diesen wichtigen Lebensabschnitt abzuschließen." 87 Prozent der Befragten in der Schülerumfrage unterstützen die Forderung.


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