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  • 23. April 2014 15:11 Uhr | Als Startseite
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    Fall "Maddie": Volle Konzentration auf Einbrecher Fährunglück vor Südkorea: 150 Todesopfer bestätigt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Fall "Maddie": Volle Konzentration auf Einbrecher Fährunglück vor Südkorea: 150 Todesopfer bestätigt
    Zuletzt aktualisiert: 01.04.2012 um 21:32 UhrKommentare

    Im Schneesturm ganze Nacht am Berg gefangen

    Steirerin (27) und ihr Salzburger Freund wurden in Eisenerz von Wettersturz überrascht. Retter fanden sie erst am frühen Morgen.

    Alpinpolizei, Feuerwehr und Bergrettung gelang es gegen 5 Uhr früh zu den Wanderern vorzudringen

    Foto © PrivatAlpinpolizei, Feuerwehr und Bergrettung gelang es gegen 5 Uhr früh zu den Wanderern vorzudringen

    Erfahrung am Berg haben sie reichlich. Auch ausgerüstet waren Roswitha M. (27) und ihr Freund Robert M. (30) gut, als sie am Samstag zu einer Wanderung vom Leopoldsteinersee zum Hochblaser-Gipfel (1771 Meter) aufbrachen. Doch dann kam der plötzliche Wettersturz: Schnee und ein heftiger Sturm ließen das Pärchen vom Weg abkommen, die beiden mussten bis in die frühen Morgenstunden am Berg auf ihre Retter warten.

    Die Oststeirerin und der Salzburger - beide wohnen in Leoben - verirrten sich beim Abstieg in unwegsames Gelände, versuchten es zunächst aber auf eigene Faust, ins Tal zu gelangen. Erst nach 22 Uhr setzten sie einen Notruf ab. "Wir wussten nur ungefähr, wo sie waren, und hatten telefonisch Kontakt zu ihnen. Wir haben ihnen gesagt, sie sollen sich nicht weiterbewegen. Das Gelände dort ist extrem steil und gefährlich", berichtet Gerhard Edelbauer von der Bergrettung Eisenerz.

    15 Bergretter, drei Alpinpolizisten und zwei Feuerwehrmänner halfen bei der Suche mit, die durch den Schneesturm zur extremen Herausforderung für alle Beteiligten wurde. Erst um 5 Uhr früh konnten die Helfer das Paar auf 740 Meter Seehöhe unter einer Baumgruppe stehend finden. "Sie waren durchnässt und unterkühlt, unser Bergrettungsarzt hat sie mit einem Wärmeset versorgt", so Edelbauer.

    Mittlerweile war bereits die Sonne wieder aufgegangen. Roswitha M., die wegen Rückenbeschwerden nicht mehr selbst absteigen konnte, wurde vom Hubschrauber C 12 per Seil geborgen und ins Tal geflogen, wo sich das Rote Kreuz um die erschöpften Bergwanderer kümmerte. Bis auf eine Unterkühlung waren beide unverletzt geblieben.

    WILFRIED ROMBOLD

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