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    Bub durchtrennte Seil von Fassadenarbeiter Cobra-Einsatz: "Aus Fehlern gelernt" Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Bub durchtrennte Seil von Fassadenarbeiter Cobra-Einsatz: "Aus Fehlern gelernt"
    Zuletzt aktualisiert: 29.03.2012 um 13:52 UhrKommentare

    Undichte Stelle in 4.000 Metern Tiefe: Angst vor Explosion

    Die Lage um die havarierte Gasplattform in der Nordsee spitzt sich zu. Auf der Bohrinsel brennt noch immer eine Gasfackel. Das Leck konnte nach Tagen endlich geortet werden.

    Foto © APA

    Nach Tagen ist es gelungen, das Leck an der Gasplattform "Elgin" in der Nordsee zu orten: Das Gas ströme aus einer vor einem Jahr stillgelegten Quelle in einer Gesteinsformation 4.000 Metern Tiefe unter dem Meer, sagte eine Sprecherin des Energiekonzerns Total am Donnerstag. Normalerweise fördere die Plattform Gas aus einem Reservoir in 5.500 Metern Tiefe. Das Leck befinde sich dagegen an einer aufgegebenen und verschlossenen Gasquelle. Es sei schwierig abzuschätzen oder zu messen, wie viel Gas sich dort befinde.

    Außerhalb des Sperrgebiets um die Gasplattform hatten sich zuvor zwei Löschschiffe in Position gebracht. Ein weiteres Schiff ist mit einem Unterwasser-Roboter ausgestattet, der mit einer Kamera das Leck an der Plattform untersuchen soll. Noch steht aber nicht fest, wann er zum Einsatz kommen soll.

    Explosion möglich

    Das Gasleck an der Plattform Elgin PUQ rund 250 Kilometer vor der Ostküste Schottlands war am Sonntag entdeckt worden. Mehr als 300 Arbeiter mussten von drei Förderanlagen in Sicherheit gebracht werden. Experten warnen vor einer drohenden Explosion, wenn das durch das Leck austretende Gas mit der noch immer brennenden Fackel an der Spitze der Förderplattform in Kontakt kommt. Mit der Fackel wird normalerweise nicht genutztes Gas über der Plattform verbrannt.


    Grafik

    Grafik © KLZ

    Grafik vergrößernPosition der havarierten PlattformGrafik © KLZ

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