Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 22. September 2014 06:15 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Hurrikan hinterlässt schwere Schäden in Mexiko Weitere Flüchtlinge in Kärnten und Tirol aufgegriffen Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Hurrikan hinterlässt schwere Schäden in Mexiko Weitere Flüchtlinge in Kärnten und Tirol aufgegriffen
    Zuletzt aktualisiert: 27.03.2012 um 18:57 UhrKommentare

    Unkontrollierter Gasaustritt in die Nordsee

    Das Leck auf der "Elgin"-Plattform vor der schottischen Küste war bereits am Sonntag entdeckt worden. Von einer Lösung ist man im Moment jedoch weit entfernt, denn man weiß weder die Menge des ausströmenden Gases noch den genauen Ort des Lecks.

    Die "Elgin"-Plattform von Total

    Foto © Total E&P UKDie "Elgin"-Plattform von Total

    Zwei Tage nach Bekanntwerden eines Lecks an einer Plattform des französischen Total-Konzerns strömte weitrer ungehindert kondensiertes Gas in die Nordsee vor Schottland. Es habe sich ein Film auf der Wasseroberfläche gebildet, sagte ein Firmensprecher. Das Unternehmen versuche alles, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Gegenwärtig seien jedoch weder die Menge des ausströmenden Gases noch der genaue Ort des Lecks bekannt. Von zwei benachbarten Bohrstationen vor der schottischen Ostküste zog der Energiekonzern Shell am Dienstag vorsichtshalber große Teile seines Personals ab, wie das Unternehmen mitteilte. Die Küstenwache errichtete um die leckgeschlagene Plattform eine Zwei-Meilen-Sperrzone für Schiffe und eine Drei-Meilen-Zone für Flugzeuge.

    Explosion nicht ganz ausgeschlossen

    Die "Elgin"-Plattform von Total war bereits am Sonntag geräumt worden, nachdem das Leck bemerkt worden war. Alle 238 Arbeiter sind in Sicherheit. Total kündigte an, "alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um das Leck zu identifizieren". Der Sprecher bezeichnete die Gefahr, dass die Plattform explodieren könne, als gering. "Aber man sollte nie nie sagen", betonte er. Er schloss auch eine Vergrößerung der Sperrzone nicht aus.

    Gasaustritt könnte Wochen dauern

    Nach Angaben des Total-Sprechers handelt es sich bei dem austretenden Stoff um ein Gas-Kondensat, das in flüssiger Form gefördert wird. Es sei entzündlich und potenziell auch explosiv. Die Auswirkungen auf die Umwelt seien jedoch deutlich geringer als etwa bei Erdöl. Das Gas-Kondensat sei sehr leicht und verflüchtige sich. Allerdings könne es Wochen oder Monate dauern, bis das Leck gestopft sei.

    Britische Umweltschützer kritisierten die Gasförderung in der Nordsee, für die Finanzminister George Osborne erst vor wenigen Tagen Steuererleichterungen in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt hatte. Das austretende Gas sei 20 Mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Großbritannien müsse auf umweltfreundliche Technologien wie Wind und Sonne umstellen.


    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Regenschauer
      Graz
      min: 13° | max: 19°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      25 cm Hagelschicht in Fernitz

      Ein kurzes, intensives Gewitter hat Fernitz mit bis zu 25 cm Hagel bedec...Bewertet mit 5 Sternen

       

      Fotoserien

      181. Wiesn in München eröffnet 

      181. Wiesn in München eröffnet

       


      Events & Tickets

      Stefan Jürgens & Band Tipp

      Stefan Jürgens & Band

      14.11.14 Graz


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!