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    Zuletzt aktualisiert: 25.03.2012 um 21:14 UhrKommentare

    Bruder des Toulouse-Attentäters angeklagt

    Abdelkader Merah hatte nach Angaben der Polizei zugegeben, beim Diebstahl des Motorrollers zugegen gewesen zu sein, mit dem sein 23-jähriger Bruder Mohamed Merah unterwegs war, als er sieben Menschen erschoss.

    Mohamed Merah könnte doch Helfer gehabt haben.

    Foto © APAMohamed Merah könnte doch Helfer gehabt haben.

    Der Bruder des Serienattentäters von Toulouse ist wegen Mittäterschaft angeklagt worden. Wie am Sonntagabend aus französischen Justizkreisen verlautete, wurde der 29-jährige Abdelkader Merah vor allem wegen Komplizenschaft und der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Vorbereitung von Terrorakten angeklagt. Zudem sei er wegen gemeinschaftlichen Diebstahls angeklagt worden. Er wurde in Untersuchungshaft genommen.

    Abdelkader Merah hatte nach Angaben der Polizei zugegeben, beim Diebstahl des Motorrollers zugegen gewesen zu sein, mit dem sein 23-jähriger Bruder Mohamed Merah unterwegs war, als er sieben Menschen erschoss. Laut Polizei zeigte sich Merah bei seiner Vernehmung am Samstag "stolz" angesichts der Taten seines Bruders, gab aber an, von dessen Angriffsplänen nichts gewusst zu haben. Er war am Sonntag einem Anti-Terror-Richter vorgeführt und anschließend in einen Hochsicherheitstrakt gebracht worden.

    Mohamed Merah soll zwischen dem 11. und dem 19. März in Toulouse und Montauban drei Soldaten sowie vor einer jüdischen Schule einen Rabbiner und drei jüdische Kinder erschossen haben. Er wurde am Donnerstag bei einem Einsatz in seinem Haus von der Polizei erschossen. Abdelkader Merah war am Mittwoch zusammen mit seiner Lebensgefährtin in ihrem Haus südlich von Toulouse festgenommen worden und befand sich seitdem in Polizeigewahrsam. Sonntag Früh lief die bei Terrorfällen gültige 96-stündige Frist ab, nach der Verdächtige angeklagt oder freigelassen werden müssen. Zwei Stunden vor Ablauf der Frist wurde die Lebensgefährtin aus der Haft entlassen.

    In der marokkanischen Stadt M'Diq wurde am Sonntag einer der in Toulouse getöteten Soldaten beigesetzt. Tausende Menschen folgten dem Trauerzug mit dem Sarg des am 11. März getöteten Fallschirmjägers, das Begräbnis fand dann im Beisein von mehreren hundert Menschen statt. An der Feier nahm auch Marc Laffineur, Staatssekretär im französischen Verteidigungsministerium, teil. Frankreich werde "keine Mühe scheuen, um gegen den Terrorismus zu kämpfen", sagte er nach der Beerdigung. Den getöteten Fallschirmjäger würdigte Laffineur als "vorbildlichen Offizier".

    In Toulouse fanden sich am Sonntag indes rund 6000 Menschen zu einem religionsübergreifenden Schweigemarsch zusammen. Das Gedenken fand im Stadtteil Roseraie statt, wo die drei jüdischen Kinder und der Rabbiner getötet worden waren. Viele Teilnehmer des Marschs trugen weiße Rosen in den Händen und kleine Aufkleber in Form der französischen Flagge auf ihrer Kleidung. An der Veranstaltung nahmen unter anderem der sozialistische Bürgermeister von Toulouse, Pierre Cohen, sowie Vertreter jüdischer und muslimischer Gemeinden teil.


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