17-Jähriger zwei Wochen nach Prügelattacke hirntot
Vor zwei Wochen erlitt ein 17-jähriger Oberösterreicher schwere Kopfverletzungen, als ein anderer Bursche ihn mit Faustschlägen verprügelte. Nun besteht für den 17-Jährigen keine Hoffnung mehr.

Foto © Helmut Weichselbraun
Ein 17-jähriger Mühlviertler ist Donnerstagmittag seinen schweren Kopfverletzungen erlegen, die ihm am 2. März durch Faustschläge in Ried in der Riedmark (Bezirk Perg) zugefügt worden waren. Der mutmaßliche Täter, ein 19-Jähriger, der ebenfalls aus dem Mühlviertel stammt, ist geständig und wurde angezeigt. Das teilte die Pressestelle der Polizei Oberösterreich mit.
Zwischen den beiden Burschen war es an dem Abend zu einer mündlichen Auseinandersetzung und dann zu Handgreiflichkeiten vor einem Lokal gekommen. Der Ältere versetzte dem anderen plötzlich zwei heftige Faustschläge gegen die linke Gesichtshälfte. Dadurch ging der 17-Jährige zu Boden und prallte mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Er blieb bewusstlos liegen. Der 19-Jährige rannte davon, wurde aber später von der Polizei ausgeforscht.
Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht und infolge seiner schweren Schädel- und Hirnverletzungen in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Am Donnerstag starb der Jugendliche.











