Sternsinger sammelten 15,3 Millionen Euro

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Rekord bei den Sternsingern: Im Rahmen ihrer Spendenaktion wurden 15,3 Millionen Euro gesammelt - fast 570.000 Euro mehr als im Vorjahr. Dieses Ergebnis sei ein "kräftiges Zeichen der Solidarität", aber auch "eine klare Ansage an die Bundesregierung: Sparen ja, aber nicht auf Kosten der Ärmsten", betonte Martin Krenn, Bundesvorsitzender der Katholischen Jungschar.
"Hinter diesem fantastischen Ergebnis stehen der unermüdliche Einsatz von 85.000 Kindern und mehr als 30.000 Jugendlichen und Erwachsenen in den Pfarren und eine offenherzige österreichische Bevölkerung", freute sich Krenn. In rund 500 Sternsingerhilfsprojekten in Asien, Afrika und Lateinamerika werde das Engagement der Sternsinger "tausendfach multipliziert". Unterstützt durch Mittel aus der Sternsingeraktion gelinge es Millionen Menschen in den Armutsgebieten, den Teufelskreis von Armut und Ausbeutung zu durchbrechen, so Krenn.
Kritik übte der Bundesvorsitzende an der Bundesregierung: "Während die Dreikönigsaktion mit dem Spendenplus mehr Entwicklungsinitiativen unterstützen kann, ist das Bewusstsein für globale Verantwortung bei der Bundesregierung beschämend gering. Österreich liegt, als eines der reichsten Länder der EU, bei bilateraler gestaltbarer Entwicklungszusammenarbeit an letzter Stelle in Europa und kürzt die Mittel für Hilfsprojekte in den nächsten vier Jahren noch einmal um über 30 Prozent. Dass den Österreichern das Schicksal unserer ärmsten Mitmenschen nicht gleich ist, zeigen die vollen Sternsingerkassen. Jetzt muss das nur noch unsere Bundesregierung begreifen."











