Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 03. September 2014 09:04 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Eltern von krebskrankem Ashya in Freiheit Kaninchen in Spanien für Pelze gequält Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Chronik Nächster Artikel Eltern von krebskrankem Ashya in Freiheit Kaninchen in Spanien für Pelze gequält
    Zuletzt aktualisiert: 18.03.2012 um 13:55 UhrKommentare

    6. Weltwasserforum in Marseille beendet

    Foto © APA

    Das 6. Weltwasserforum ist am Samstag nach knapp einer Woche in Marseille offiziell zu Ende gegangen. Papst Benedikt XVI. betonte am Sonntag auf dem Petersplatz mit Blick auf das Treffen, er setze sich ein für "einen verantwortlichen und solidarischen Umgang mit den Gütern der Erde zum Wohl heutiger und künftiger Generationen."

    Der Heilige Vater rief dazu auf, allen Menschen "einen gerechten, sicheren und angemessenen Zugang zu Wasser zu garantieren". Jeder Mensch habe das Recht auf Leben und Nahrung.

    Umweltschützer sprachen dagegen zum Abschluss des Wassergipfels von einem zwiespältigen Fazit. Die Umweltschutzorganisation WWF bemängelte das Fehlen eines glaubwürdigen globalen Aktionsplans. "Es ist ein Flickenteppich von Einzel-Bausteinen; lokal gibt es viele Lösungen und Initiativen, aber das reicht nicht", sagte WWF-Wasserexperte Martin Geiger. Als Basis für den im Juni angesetzten UNO-Umweltgipfel Rio+20 in Brasilien sei das Ganze untauglich.

    Begrüßt wurde dagegen die Forderung nach einer Umsetzung des Menschenrechts auf Wasser und den Erhalt natürlicher Feuchtgebiete und Flüsse sowie die Anerkennung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Bedeutung des Wassers. Auf dem Forum signalisierten Dänemark und Luxemburg demnach ihre Bereitschaft zur Unterzeichnung einer UN-Konvention, die die Zusammenarbeit von Anrainerstaaten großer Flüsse oder Seen regelt. In einer Gemeinschaftserklärung wird ein besseres Management des kostbaren Rohstoffs im Kampf gegen eine drohende Wasserkrise gefordert.

    An der alle drei Jahre organisierten weltgrößten Konferenz unter dem Motto "Time for Solutions" (Zeit für Lösungen) nahmen nach Angaben der Veranstalter mehr als 20.000 Teilnehmer aus rund 140 Ländern teil. Es ist seit 1997 das sechste Treffen. Organisiert wird es vom privaten Weltwasserrat, der von Umweltgruppen wegen seiner Nähe zur Wasserindustrie kritisiert wird.

    Quelle: APA

    Mehr Chronik

    Mehr aus dem Web

      Steiermark > Graz

      Regenschauer
      Graz
      min: 12° | max: 22°
      7-Tagesprognose

      Aktuelle Leser-Fotos

      KLEINE.tv

      Baum fiel auf Stromleitung und Straße

      In der Grazer Ragnitzstraße fiel am Dienstag Nachmittag ein Baum auf ein...Noch nicht bewertet

       

      Fotoserien

      Zweiter Weltkrieg: Gedenkfeiern in Polen 

      Zweiter Weltkrieg: Gedenkfeiern in Polen

       


      Events & Tickets

      Stefanie Werger & Band Tipp

      Stefanie Werger & Band

      04.11.14 Weiz
      Tickets bestellen


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!