Dorfbewohner an afghanischer Grenze entdeckten 14 Leichen
Im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan haben Dorfbewohner Leichen von 14 erschossenen Menschen entdeckt. Eines der Opfer war laut Zeugenberichten der Ex-Chef der Islamistengruppe Lashkar-e-Islam.
Im pakistanischen Stammesgebiet an der Grenze zu Afghanistan haben Dorfbewohner die Leichen von 14 erschossenen Menschen entdeckt. Bei einem der Toten handelt es sich Zeugen zufolge um einen früheren Kommandant der radikal-islamischen Lashkar-e-Islam, die sowohl gegen die Regierung als auch die pakistanischen Taliban kämpft. Bereits am Freitag waren in der Region zwölf von Kugeln durchsiebte Leichen entdeckt worden, die zudem Folterspuren aufwiesen.
Die Menschen waren nach Angaben eines Stammesangehörigen vom paramilitärischen Grenzschutz nach einem Überfall auf dessen Posten festgenommen worden. Dabei waren vier Soldaten getötet worden, sagte der Informant. Der Grenzschutz bestritt die Vorwürfe. Es sei möglich, dass die Menschen bei früheren Kämpfen getötet und ihre Leichen erst jetzt gefunden worden seien.











