Verunglückter Krumpendorfer wird überführt
Das Außenministerium unterstützt Angehörige.
Sie hatten sich auf die Rückkehr ihres Verwandten gefreut. Aber dann kam die Schreckensnachricht vom österreichischen Außenministerium: Der 72-Jährige ist in Kambodscha tödlich verunglückt. Wie berichtet, ist der Kärntner am Mittwoch ums Leben gekommen, als ein Bus, mit dem er unterwegs war, einen Reifenplatzer hatte. Der Unfall ereignete sich zwischen Sihanoukville im Süden an der kambodschanischen Küste und Koh Kong an der thailändischen Grenze. Der Krumpendorfer hatte Kambodscha als Individualtourist bereist. "Wir unterstützen jetzt die Angehörigen", sagt Nikolaus Lutterotti, Mitarbeiter des österreichischen Außenministeriums. "Natürlich sind sie schockiert. Wir wollen ihnen aber wenigstens helfen, den Verstorbenen nach Österreich zu bringen." Außerdem, so Lutterotti, "steht ja auch die Todesursache noch nicht fest". Auch um den Obduktionsbericht kümmert sich das Außenamt. Ein Salzburger (62), der auch in dem Bus war, hat verletzt überlebt. Er wurde in ein Krankenhaus in Thailand gebracht.










