US-Ölpest: Unternehmen schloss Millionen-Vergleich

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Fast zwei Jahre nach der verheerenden Ölpest im Golf von Mexiko hat sich die US-Regierung mit der Ölfirma MOEX Offshore auf eine Entschädigungszahlung geeinigt. Wie das US-Justizministerium und die Umweltbehörde am Freitag mitteilten, wird MOEX eine Zivilstrafe von 70 Millionen Dollar wegen der Verletzung von US-Umweltgesetzen und 20 Millionen zur Förderung von Umweltprojekten hinblättern.
45 Millionen Dollar gehen demnach an die Regierung, der Rest wird auf von der Ölverseuchung betroffene Bundesstaaten verteilt. Im April 2010 waren bei der Explosion der vom britischen Ölkonzern BP betriebenen Bohrinsel "Deepwater Horizon" elf Arbeiter ums Leben gekommen. Durch das Unglück entstand ein Leck am Bohrloch, 4,9 Millionen Barrel Öl flossen ins Wasser, Küsten wurden verschmutzt. MOEX Offshore, eine Tochter der japanischen Mitsui Oil Exploration Co., war damals zehnprozentiger Teilhaber der Ölquelle.










