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    Zuletzt aktualisiert: 18.02.2012 um 12:59 Uhr

    Niederländischer Prinz weiter in Lebensgefahr

    Die Niederlande stehen unter Schock: Prinz Friso, der zweite Sohn von Königin Beatrix, schwebt in Lebensgefahr, nachdem er in Lech am Arlberg von einer Lawine verschüttet wurde.

    In der Uniklinik Innsbruck wird Prinz Johan Friso behandelt

    Foto © ReutersIn der Uniklinik Innsbruck wird Prinz Johan Friso behandelt

    Ein schwerer Schlag für die niederländische Königsfamilie: Bei einem Lawinenabgang in Lech am Arlberg ist gestern Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau von Amsberg, der mittlere der drei Söhne von Königin Beatrix, verschüttet worden. Er wurde 40 Zentimeter unter der Schneeoberfläche gefunden. Der 43-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Sein Zustand war kritisch, er schwebte in Lebensgefahr. Eine Prognose wollen die Ärzte laut dem niederländischen Königshaus erst in den nächsten Tagen abgeben. Die Klinik wurde abgeschirmt, Königin Beatrix und Mabel, die Ehefrau des Prinzen, wachten bei dem Verletzten.

    Prinz Johan Friso war gemeinsam mit einem Begleiter gegen 12.15 Uhr in einen Hang im Bereich Litzen-Zugertobel eingefahren, als sich ein rund 30 Meter breites und rund 40 Meter langes Schneebrett löste und den Urlauber verschüttete. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in Lech am Arlberg Lawinenwarnstufe 4 - "groß" - auf der fünfteiligen Skala. Laut dem Lagebericht der Vorarlberger Landeswarnzentrale konnten Lawinen damit bereits durch geringe Zusatzbelastungen, etwa schon durch einzelne Wintersportler, ausgelöst werden. Der Verschüttete war nach Angaben der Gemeinde Lech für eine Fahrt im freien Skigelände vorbildlich ausgerüstet. Johan Friso trug laut den Bergrettern einen Lawinenpieps bei sich, weshalb er von der Rettungsmannschaft relativ rasch gefunden und geborgen werden konnte. Der Prinz, der einen Skihelm trug, war im freien Skiraum in Richtung Zugertobel gefahren. Der Bereich, auf dem die beiden abfuhren, sei nicht wegen Lawinengefahr gesperrt gewesen. Wer die Lawine lostrat, war vorerst unklar, die Ermittlungen dazu seien noch nicht abgeschlossen.

    Während der Prinz verschüttet wurde, konnte sich sein Begleiter dank eines Lawinenrucksackes retten und die Einsatzkräfte zu Hilfe rufen. Innerhalb von 20 Minuten wurde Johan Friso von den gut organisierten Rettern gefunden und nach der ärztlichen Notversorgung per Hubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen.

    Keine Thronfolge

    Die niederländische Königsfamilie verbringt ihren Skiurlaub seit Jahrzehnten regelmäßig im Vorarlberger Nobelskiort. Prinz Johan Friso von Oranien-Nassau von Amsberg ist seit seiner umstrittenen Heirat mit einer Bürgerlichen 2004 nicht mehr in der Thronfolge der Niederlande. Der flugzeugbegeisterte Prinz absolvierte an mehreren renommierten internationalen Universitäten technische und wirtschaftswissenschaftliche Studien, arbeitete unter anderem bei der Unternehmensberatungsfirma McKinsey und war Vizepräsident für Investmentbanking bei der Bank Goldman Sachs. Im Juni 2003 geriet er in die Schlagzeilen, als er seine Verlobung mit der gleichaltrigen niederländischen Bankierstochter Mabel Wisse Smit bekannt gab. Wenige Monate später machten in den Medien Gerüchte die Runde, die Braut habe in jungen Jahren ein intimes Verhältnis mit dem 1991 erschossenen Drogenboss Klaas Bruinsma gehabt. Der Königshof dementierte diese Berichte.


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