Touristen bei Bootsunfall im Roten Meer ertrunken
Ein deutsches Touristenpaar und ihr Kind sind am Donnerstag bei einem schweren Bootsunfall vor dem ägyptischen Badeort Hurgada im Roten Meer tödlich verunglückt. Möglicherweise kamen bei dem Vorfall noch mehr Menschen ums Leben. Mehrere Touristen verschiedener Nationalitäten wurden gerettet. Österreicher kamen nicht zu Schaden, die meisten der 16 Touristen an Bord waren Deutsche und Schweizer.
Erste Ermittlungen ergaben, dass das Boot mit einem Glasunterboden gegen ein Korallenriff stieß. Das Glas sei gebrochen, und Wasser sei in das Boot eingedrungen. Vier der geretteten Touristen befanden sich im Krankenhaus.
Millionen Touristen besuchen jedes Jahr die Badeorte Ägyptens am Roten Meer. Fahrten mit Glasboden- oder U-Booten sind sehr beliebt, um die Korallenriffe und ihre Bewohner zu bestaunen. Im Dezember 2010 hatte es in der Region bei einer Reihe von Haiangriffen einen Toten und vier Verletzte gegeben. Die Strände waren daraufhin für mehrere Wochen geschlossen worden.











