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Zuletzt aktualisiert: 06.02.2012 um 18:23 UhrKommentare

"Dschungelcamp" im Wiener Haus des Meeres

Für ein bisschen Dschungelfeeling muss man nicht in die Ferne schweifen: Unter dem Motto "Das große Krabbeln - oder Dschungelcamp für alle" gewährt das Haus des Meeres in Wien einen Einblick in die Welt der Insekten.

Schaben, Tausendfüßler und Skorpion berühren - Bis 17. Februar täglich um 10.00 und 16.00 Uhr

Foto © APASchaben, Tausendfüßler und Skorpion berühren - Bis 17. Februar täglich um 10.00 und 16.00 Uhr

Bis 17. Februar präsentieren Tierpfleger täglich (10.00 bzw. 16.00 Uhr) Schaben, Tausendfüßler, Gottesanbeterinnen oder Skorpione. Anfassen ist ausdrücklich erlaubt.

Mit der Wiener Variante des "Dschungelcamps" soll Jung und Alt die Scheu von Insekten genommen werden. "Wir versuchen, den Besuchern die Insektenwelt ein bisschen näher zu bringen", erklärte Tierpfleger Michael Deuschlinger der APA.

Bei den Kleinen kam das Insektenstreicheln am Montag jedenfalls gut an. "Es war witzig und hat Spaß gemacht", beschrieb die sieben Jahre alte Katharina das Gefühl, einen Tausendfüßler zu halten. Der zehnjährige Alexander beobachtete unterdessen eine Gottesanbeterin, die auf seiner Hand krabbelte: "Es kitzelt ein bisschen." Besonders mutig war die 15-jährige Jessica. Sie wagte es, einen Kaiserskorpion in die Hand zu nehmen. Furcht hatte sie keine - im Gegenteil: "Mich faszinieren Skorpione."

Tierpfleger Deuschlinger betonte, dass der gezeigte Skorpion - wie auch die anderen Insekten - ungefährlich seien: "Man muss sich keine Sorgen machen, die Tiere beißen nicht." Der Kaiserskorpion sei eine der ruhigsten Skorpionarten, die es gebe. Der Stachel sei nicht giftig - jedoch könnten Menschen auf den Stich allergisch reagieren. Aus diesem Grund wird das Hinterteil vom Pfleger fixiert, wenn das Tier auf der Besucherhand sitzt.

Bei den beiden Terminen - vormittags und nachmittags - gibt es beim Dschungelcamp jeweils andere Insekten zu sehen, "damit der Stresslevel für die einzelnen Individuen nicht hoch ist", erklärte Deuschlinger. Jedoch hätten die Insekten keine Angst vor neugierigen Zweibeinern: "Der Mensch ist für diese Tiere im wesentlichen wie ein großer Ast."


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